Last but not least

2018-03-19T03:49:30+00:00 23 Mai, 2012|2012, Karibik, Tobago, Trinidad & Tobago, Windward Islands|

Die letzte Karibik – Insel die wir kurz vor Beginn der offizielle Hurrikan Saison besuchen mausert sich zu einer unserer Lieblingsinseln. Auch wenn übereifrige (resp. schlafende) Einklarierungsbeamte uns beim ein- und auschecken stundenlang hin- und her schicken. Und es am ersten Tag wie aus Kübeln giesst. Tobago ist ein Traum.

Nach der Bürokratie in der Hauptstadt Scarborough ankern wir in der Store Bay. Das nebenan liegende Riff ist vom Feinsten. Wie ganz normale Touristen liegen wir einen Tag lang in den Liegestühlen am Traumstand und erholen uns von den Strapazen der Überfahrt und der Beamten. Eine wahrhaftige Reiseprospekt – Karibik!

Tobago ist an sich eher ein etwas unangenehmes Segelgebiet, da die vorherrschenden Passatwinde aus Nord und Nordost die Buchten auf beide Küstenseiten mit einem konstanten Schwell bedienen. Ende Saison dreht der Passat jedoch normalerweise auf Südost ab, und wir treffen es goldrichtig. Die Nordküste ist praktisch immer ruhig und beschert beste und wunderschöne Ankernächte.

Zuerst waren wir etwas beunruhigt, ob den da – wie man es auch von Trinidad sagt – nicht vielleicht böse Piraten (PIRATEN !!!) sein könnten. Aber davon verspüren wir gar nichts, die Toboganesen sind ein friedfertiges Volk. So ankern wir ohne Sorgen in einsamen Buchten, oft als einzige Yacht weit und breit. Store Bay, Mt. Irvin Bay, Castara, Engishman Bay, Charlottville; eine Bucht netter als die andere.

In Castara lassen wir die TUVALU einen Tag lang vor Anker liegen und mieten ein Auto. Quer durch den Regenwald auf zur Südküste und via Nordwest – Huck wieder zurück. Wir sehen eine fantastische, unberührte Regenwald und lernen liebe Menschen kennen. Unglaublich, wie grün wuchernd die Welt doch sein kann.

Abends dann ein weiteres Highlight. Im Riverside – Stadium von Castara ist Fussball angesagt, wir sehen das Spiel North Boys gegen die Youths. „Stadium“ ist etwas übertrieben, denn der Platz ist trapezförmig. Die Grundlinie der linken Platzhälfte kaum breiter als das Tor. Aber man spielt mit Inbrunst. Kein Wunder, Fussball ist der Nationalsport Tobagos. Castara hat mit seinen 500 Einwohnern geschlagene 5 Fussballteams! Zudem wird das Spiel über grosse Lautsprecher – wie als Radio-Übertragung – live kommentiert. Ein Spektakel, fast wie im Camp Nou. Die Youths gewinnen 4:3.

Doch in Charlotteville erreichen uns dann besorgniserregende Nachrichten aus Spanien. Imma’s Vater geht es gesundheitlich sehr schlecht und wir beschliessen, dass Imma schnellstmöglich nach Barcelona fliegen sollte (während ich mich um die TUVALU kümmere). Um in der Nähe zu sein, im Falle der Fälle. Dies ist allerdings eine kompliziertere Angelegenheit als zuerst gedacht. Ein komplexes Auscheck-verfahren in Charlotteville und Scarborough, eine 60 Meilen Überfahrt nach Trinidad, ein elendigliches Hin-und her mit dem Internet – Reisebüro Lastminut.com (zur Hölle mit ihnen!). Doch nach 48 Stunden sitzt Imma übermüdet im Flugzeug, und ich alleine und mit den Nerven am Ende in Chaguaramas (Trinidad). Last but not least.

 

3 Comments

  1. alquiler de veleros con patrón Mittwoch, der 23. Mai 2012 um 23:41 Uhr - Antworten

    Se me hace extraño ver al Tuvalu amarrado a esa marina y no a mi lado. Abrazos a Imma

  2. Kurt & Katharina / Flor do Mar Montag, der 28. Mai 2012 um 10:33 Uhr - Antworten

    Estamos pensando en os. Vemos y leemos los imagens y el blog con mucha alegría. El viaje es muy interessante. Además suerte!

  3. leon fiera Dienstag, der 29. Mai 2012 um 19:57 Uhr - Antworten

    cuidadin con los huracanes , buena travesía ,un abrazo

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