wildlife

2018-03-16T10:26:46+00:00 18 April, 2014|2014, Panamá, San Blas|
  • Maximo & Jaguar

Voran schreitet mutig Máximo mit seiner Schrotflinte. Dahinter in braver Einerkolonne Cris und Jordi der spanischen Yacht MIESCHIEF und wir beide. Mit dabei aber auch die Töchter der beiden Crews: die noch kleine Gina und die schon grosse Alba. Die Nachhut bilden zwei kräftige, junge Kuna’s.

Ständige Kämpfe gegen andere Tribus, unsäglichen Mückenplagen und gefährliche Tiere im Urwald haben die Kunas vor Jahrhunderten veranlasst das Hinterland – das Küstengebiet  Panamas zwischen Colon und Kolumbien – zu verlassen und sich auf den traumhaften Inseln vor der Küste anzusiedeln. Eine weise Entscheidung. Da sie die Inseln von den Mangroven befreiten und Kokospalmen anpflanzten bekamen sie dadurch eine gute Einnahmequelle und – wie auch wir Segler – eine mückenfreie Traumszenerie.

Zurückgeblieben ist ein nun seit Jahrhunderten fast unberührter Urwald. Die heiligen Flüsse werden von den Kunas nur befahren um zu den wenigen fincas zu gelangen. Da wo sie Gemüse, Früchte und Heilpflanzen anpflanzen. Auch Goldminen soll es noch geben – die alten spanischen Konquistadoren haben also doch nicht alles gefunden.

Zurückgeblieben sind auch die wilden Tiere. So erzählt uns Máximo am Abend vor der Exkursion fröhlich, dass im Urwald auch heute noch Panter, Tiger, Krokodile und andere nette Wildtiere leben würden. Zum Beweis rollt er uns ein Jaguarfell vor die Füsse. Gejagt von ihm vor 4 Jahren.

So sind wir durchaus nicht unglücklich als er dann am nächsten Morgen seine Schrottflinte durchlädt. Zuerst fahren wir noch mit einem Ulu (die Einbäume der Kuna’s) den Rio Azúcar hinauf. Dann dringen wir zu Fuss immer tiefer in den dichten Urwald ein. Es wuchert und zirpt ohne Ende. Nach gut zwei Stunden erreichen wir einen bezaubernden Wasserfall. Dies beschert uns ein kühles Bad im herrlich frischen Süsswasser.

Obwohl Máximo unterwegs mal ins Dickicht abzweigt und einen Truthahn verfolgt – die Schrottflinte kommt nicht zum Einsatz. Zurück bei Ihm zuhause erzählt er munter, dass Jaguarfleisch vorzüglich schmecke. Ja, auch das von Schildkröten und Krokodilen. Abends schliessen sie im Dorf die Hunde und die kleinen Kinder weg. Denn dann und wann schwimmt ein Krokodil aus dem Rio Azúcar zum Dorf rüber auf der Suche nach Nahrung.

Übermüdet von der Exkursion fallen wir abends schnell in einen tiefen Schlaf. Ich träume von wilden Tieren und von Gina (zweijährig).

6 Comments

  1. Montse suriol Montag, der 21. April 2014 um 17:31 Uhr - Antworten

    Moltissimes Feliçitats!!!! Esperem k pasis un bom dis,segur que si, els 55ja es un numero molt serios. Estic contenta de k estiguis amb el Hans i l,Alba. Molts petons

  2. Kohler Dienstag, der 22. April 2014 um 06:17 Uhr - Antworten

    Perfekte Zeichnung des Lebens im Urwald! Ueberhaupt: der tiefe Einblick in den Alltag der Indigenen und ihrer Kultur sowie die fast unlösbaren Probleme an der Schnittstelle zu unserer Kultur ist faszinierend und denkwürdig; ebenso der Gedanke, dass die Natur Allen gehört, dass ehrfürchtig damit umgegangen werden muss und dass sie von Allen (Ortsansässigen) genutzt werden darf. Gracias!

  3. esther Dienstag, der 22. April 2014 um 17:35 Uhr - Antworten

    Felicitats Imma. No hi ha millor manera de celebrar-ho que estar al costat de qui vols estar i a on vols estar.
    Petons
    Esther

  4. Celia Dienstag, der 22. April 2014 um 19:19 Uhr - Antworten

    Que ilusión ver que amigos que se juntan! Cris/Jordi/Gina con Hans/Imma. Que buenísima coincidencia que estéis ambos en San Blas al mismo tiempo. Me encanta! un besazo a todos

  5. Gran Azul Donnerstag, der 24. April 2014 um 15:27 Uhr - Antworten

    Hans….. no te preocupes! Gina es demasiado lindo bocado para las fauces de un cocodrilo! Y el pobre leopardo que dejó vivo Maximo ya estaba “über alle sieben Berge” al oir la voz del armado kuna!! 😉
    Gina lo pasó muy bien a bordo del Tuvalú… ¿repetimos pronto?;-)
    Besos del Mischief, la “nevera flotante”

  6. kika Mittwoch, der 30. April 2014 um 11:27 Uhr - Antworten

    Hola Imma i Hans, fa estona que no estavem en contacte. Quina preciositat i que bona companyia que teniu.
    Per aqui Menorca comença el bon temps i les visites continuades. Marxen uns i venen d’altres.
    Ja us escriure smb tranquilitat.
    Una besada moooooolt tendre!

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