Tobago Tobago

2. May 2012, by

TOBAGO TOBAGO

Nach ausgiebigem Rumdümpeln in Traumbuchten mit schiefen Palmen sind wir wieder unterwegs. Von Tobago Keys (St. Vincent & The Grenadines) nach Tobago. Die 95 sm südwestlich vor uns liegende Insel laufen wir mit einem harten Kreuzkurs gegen den Passatwind, eine moderate 1,5m hohe Welle und 1-2 Knoten Strömung an. Der Windpilot ist wieder eingekoppelt. Um 23UTC sprechen wir via Kurzwelle mit Rafael von der Rueda de los navegantes. Um zwei Uhr Nachts Wachwechsel von Imma an Hans. Und auch der Blog wird wieder nächtlich via Kurzwelle / Sailmail raufgeladen. Back tot he roots. Atlantik – Feeling.

Wie sagte es doch 1781 John Webber so schön (Webber war Maler auf der 3. und letzten Reise James Cook’s):

Es ist die Weite, der Blick ins offene, die dauernde Bewegung beim scheinbaren Stillstand. Man muss das Meer zum Gefährten machen, zur scheinbaren Geliebten, deren Launen man schätzen lernt. Man muss sich tragen lassen vom Meer und zugleich wissen, dass es bodenlos ist, unergründlich. (Zitat aus: Lukas Hartman; „Bis ans Ende der Meere“; Diogenes Verlag)

TOBAGO TOBAGO

Después de interminables fondeos de ensueño hemos vuelto al arte de la navegación. De Tobago Keys (St. Vincent & The Grenadines) a Tobago. La isla se encuentra a unas 95 millas al suroeste. Navegamos ciñendo en contra de los alisios, de 1,5 metros de ola y de 1-2 nudos de corriente en contra. De nuevo el piloto de viento WINDPILOT esta acoplado. A las 23 horas UTC hablamos a través de onda corta en la “rueda de los navegantes” con Rafael del Castillo. A las dos de la noche cambio de guardia, Imma me despierta. ¡Vaya hora! Al menos es hora para subir un blog a la web a través de onda corta / sailmail. Volviendo a las raíces. Feeling de atlántico.

Como John Webber 1781 lo decía tan bonito (Webber era pintor en el ultimo viaje de James Cook):

Es la amplitud, la mirada a la eternidad, la sensación pareciendo de estar parado dentro de un movimiento continuo. Hay que convertir el océano a tu amigo, a tu amante apreciando sus caprichos. Déjate llevar sabiendo que el océano sin fondo, insondable. (Cita: Lukas Hartman; „Bis ans Ende der Meere“; Diogenes Verlag)

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Hinter der Kokospalme

Dann und wann hören wir über Kurzwelle oder Internet vom deprimierenden Zustand der Nation in Spanien. Lohnkürzungen, Arbeitslosigkeit, Abbau des Sozialstaats, Hoffnungslosigkeit. Wahrscheinlich besser, gar nicht hin zu hören. Morgen wird’s noch schlechter. Und sogar Barça verliert.

Ein langer weisser Strand, türkisfarbiges Wasser, eine schiefe Palme. Fünfundzwanzig Grad Lufttemperatur. 20 Grad das Wasser. TUVALU schaukelt sanft in den Wellen. Gehen wir schon jetzt nach den Schildkröten tauchen oder doch erst etwas später?

Wir wissen, dass wir da mit unseren Bildern und Videos in unserem Blog eine Welt präsentieren, die auf härtester Art und Weise mit der Realität in Spanien kollidiert. Oder mit einem grauen, regnerischen Montagmorgen im Büro in Zürich. Wäre da nicht auch ein Leben ausserhalb der Zwänge von Arbeit und Überlebenskampf möglich? Ab in die Karibik wie die von der TUVALU und ein Jahr lang nur Sommer, Rum Punch und Nichtstun?

Sind wir uns ehrlich. Eigentlich sind diese fantastischen Bilder eine Beleidigung an die Intelligenz. Das Paradies ist nicht auf Erden, wie wir alle bestens wissen. Und doch erliegen wir diesen Bildern entgegen jeglicher Vernunft. Der Traum wird stärker, und man beginnt die Yacht nachzurüsten, die Wohnung zu kündigen und schon befindet man sich mitten auf dem Atlantik. So ging es auch uns, als wir vor Jahren die Blogs und Bücher von Bernard Moitessier, Heide Witt, Bobby Schenk und allen den anderen gelesen haben. Die Bilder mit den Palmen aus Cocos Island, Mopion oder Tuvalu waren einfach zu mächtig.

Oder man bleibt trotzdem vernünftig. Bleibt in Zürich oder Barcelona. Trotz Regen und Sozialabbau. Man stellt sich den Dingen. Und entlarvt den Traum als das was er ist. Eine platonische Liebe zu einer perfekten, friedvollen, ungestörten Welt. So bleibt der Traum was er ist. Perfekt, ungestört, ideal und Nacht für Nacht wiederholbar. Unzerstörbar. Denn insgeheim wissen wir, dass eine Reise nie so ausfällt wie wir uns das vorgestellt haben. Das Bild der schiefen Palme am Sandstrand wird uns kaum ein Jahr lang ununterbrochenes Glücksgefühl vermitteln.

Wir hingegen sitzen nun also andächtig vor der schiefen Palme und staunen. Doch schon kurz darauf zwickt mir ein Sandfloh in den linken Fuss. Mir fällt ein, dass wir kein Benzin mehr im Aussenborder haben und gegen den Wind zurückrudern müssen. Ich bemerke ein leichtes Ziehen im Kopf, doch wohl doch zu viel Rum Punch gestern Abend. Ein weiteres Dinghi fährt direkt vor unsere Palme, laut lachend steigen sie aus. Eine Wolke schiebt sich vor die Sonne.

Das schöne Bild der Palmen ist es verschmutzt. Vergänglich und allzu flüchtig. Die Perfektion ist nur möglich im Reiseprospekt, im Blog, in Filmen wie Deep Blue, im Theater. Also gereinigte Bilder; realitätsfremd, optimiert, perfektioniert. Nur dieser Prozess der Vereinfachung, Verkürzung, der Zentrierung auf das Wesentliche erlaubt die künstlerische Darstellung. Das Paradies befindet sich in der Interaktion zwischen unserem Kopf und dem idealisierten Bild. Es liegt definitiv nicht in der Karibik.

Nicht dass dies ein neues Phänomen wäre. James Cook hatte auf seinen drei berühmten Reisen in die Südsee und um die Welt stets einen Kunstmaler dabei: Sidney Parkinson, William Hodges und schliesslich John Webber (eigentlich Hans Weber, aus Bern stammend). Ihre Aufgabe war die Reiseerlebnisse bildnerisch festzuhalten. Während den Reisen entstanden so tausende von Skizzen. Doch die meisten ausgearbeiteten Bilder wurden erst nach Abschluss der Reise im Atelier in London erarbeitet. In einem langwierigen Optimierungsprozess mit mehreren Überarbeitungsphasen entstanden so die Blogs des 18. Jahrhunderts. Aufgabe der Maler war, die durch die Kunstkommission der Royal Acedemy of London repräsentierten vagen Vorstellungen der Südsee der noblen englischen Gesellschaft mit den tatsächlichen Verhältnissen während der Cook’schen Reisen zu verbinden. Weit gefehlt würde man da eine wissenschaftliche Detailtreue erwarten. Geschweige denn künstlerische Freiheit. Der edle Wilde im perfekten Paradies war geboren. In einem düsteren Kunstatelier in London.

Dass die so während einem bitterkalten November 1776 in der Royal Acedemy of London ausgestellten optimierten, gereinigten Bilder einen durchschlagenden Erfolg hatten ist gut vorstellbar. Und dass sie bis heute unsere Sehnsüchte nach der Ferne beeinflussen, ebenso.

 

Detrás de la palmera

De vez en cuando, escuchando Radio Nacional de España Exterior o bien leyendo en Internet, nos enteramos del deprimente estado de la nación en España. Los recortes salariales, desempleo, degradación del estado del bienestar y la desesperanza. Probablemente es mejor no volver a escucharlo. Mañana será aún peor. Y hasta el Barça pierde.

Estamos en una playa larga y blanca, el agua es de color turquesa, una palmera torcida se inclina hacia el mar. Veinticinco grados la temperatura del aire. 20 grados el agua. El TUVALU se balancea suavemente en las olas. ¿Vamos a bucear ahora en busca de las tortugas o un poquito más tarde?

Estamos conscientes que a través de nuestro blog con sus fotos y vídeos estamos un poquito presentes en vuestras casas, y ojalá en vuestras mentes. Así seguramente nuestro mundo choca de una forma más cruel con la realidad de España. O con una mañana gris y lluviosa en la oficina en Zúrich. Quizás os preguntáis de vez en cuando si no es posible una vida lejos de las limitaciones del trabajo – si hay – y de lucha por la supervivencia. ¿Porque no ir al caribe como los del TUVALU, un año de verano entero, ron punch y el “no hacer nada” cada día?

Seamos sinceros. En realidad, esas imágenes de ensueño que publicamos consisten un insulto a la inteligencia. El paraíso no está en la tierra, como todos sabemos muy bien. Pero sin embargo y a pesar de todo estas imágenes nos seducen sin mas, en contra de toda razón. Y puede ser que algunos de vosotros también empecéis a soñar cada vez mas. Empecéis a adaptar el yate, renunciar los contratos del piso, del trabajo y ya te encuentras en el medio del Atlántico. Así nos pasó a nosotros, hemos leído los blogs,  los libros de maestros como Bernard Moitessier, Heide Witt, Bobby Schenk y todos los demás. Las imágenes de las palmeras de la isla de Coco, Mopion, Tuvalu eran simplemente demasiado poderosas. En contra de todo el sentido común.

¿O bien sigues siendo razonable. Te quedas en Zúrich o en Barcelona. A pesar de la lluvia, de los recortes del bienestar. Te enfrentas a las cosas, a la vida real. Desmantelas el sueño por lo que es: Es solo un amor platónico hacia un mundo perfecto, tranquilo y justo. Que nada y nadie pudiera estropear. Los sueños que se repiten noche por noche. Indestructible. Sabiendo que un viaje nunca será como nos lo habíamos imaginado. Así la fotografía de la palmera torcida en la playa nos dará felicidad durante todo el año.

Cuando nosotros nos sentamos por primera vez delante de la palmera torcida en la playa, y no delante de una imagen, pensamos: Que bonito, ¿no? Sin embargo, poco después una pulga de arena me pica en mi pie izquierdo. Se me ocurre que no tenemos gasolina en el dinghi y que luego debiéramos volver remando contra el viento. Siento un dolor de cabeza, sólo un ligero tirón, probablemente por la ultima copa de ron de ayer por la noche. Otro dinghi llega directamente delante de nuestra palmera a la playa, sus tripulantes salen riéndose en un gran jaleo. Una nube se mueve delante del sol. Lloverá pronto.

Así la hermosa imagen de la palmera torcida está distorsionada. Un imagen instantánea y fugaz. La perfección sólo es posible en el folleto de viaje, en el blog del TUVALU, en películas como Deep Blue, en el teatro. En todas estas representaciones se está limpiando la realidad, optimizándola y perfeccionándola. Sólo este proceso de simplificación, reducción, centrado en la esencia permitía la representación artística. El paraíso solo existe en la interacción entre lugar real y la nuestra mente idealizada. Definitivamente no está en el Caribe.

No es un fenómeno nuevo. James Cook en sus tres viajes a polinesia y alrededor del mundo siempre se llevaba pintores. Sidney Parkinson, William Hodges y por fin John Webber (de hecho se llamaba Hans Weber, origen de Berna, Suiza). Su tarea era capturar la experiencia de viaje de forma artística. Durante los viajes hicieron miles de dibujos. Pero la mayoría de los cuadros se realizaron al final de los viajes en el estudio en Londres. En un proceso de optimización se elaboraban los blogs del  siglo XVIII. La tarea principal del pintor era acercar los descubrimientos y paisajes reales de los viajes a las imaginaciones de la sociedad británica, representado por la comisión artística de la Royal Acedemy of London. Lejos de un trabajo científico fiel a los hechos. Así nació el buen salvaje en el paraíso perfecto. En un estudio de arte en Londres.

Que estos cuadros optimizados, expuestos en la Royal Acedemy of London en un frío mes de noviembre de 1776, eran un rotundo éxito es fácil de imaginar. Y que ellos siguen influyendo nuestros deseos al mundo paradisíaco, también.

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Some Day Sunday Comes

17. April 2012, by

Some Day Sunday Comes

Sonntag’s in der Karibik (oder auch “We don’t like mondays”): siehe hier unser neustes Video !!!!!

Algún Domingo en el Caribe…… pinchame aqui para ver el Video !!!!!

 

NB. Con permiso de los Sunliners…./ Thanks to The Sunliners….

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Kick-´Em-Jenny

11. April 2012, by

Kick-´Em-Jenny

Heute ist wieder mal Märchenstunde:

Es wird erzählt, dass in prähispanischen Zeiten im Norden von Granada ein mächtiger Kaiser lebte. Dieser Kaiser hatte eine Tochter namens Jenny. Die Prinzessin verliebte sich in Ken Kin, ein junger mutiger und intelligent Krieger. Dem Kaiser war die Ehe seiner Tochter mit dem junge Krieger sehr wohlgesinnt. Doch just als sie begannen die Hochzeit zu feieren, beschlossen die gegnerischen Armeen anzugreifen. Der Kaiser sammelte seine Krieger und beauftragt Ken Kin mit der Leitung der Kämpfe.

Kin Ken zog also in den Krieg und nach mehreren Monaten Kampf besiegte er den bösen Feind. Doch bevor der Kaiser von Sieg erfuhr, teilten ihm einige auf Ken Kin eifersüchtigen Mit-Krieger mit, dieser sei  im Kampf gestorben. Prinzessin Jenny hörte diese falschen Nachrichten und weinte bitterlich. Sie hörte auf zu essen und fiel in einen tiefen Schlaf aus dem niemand sie wecken konnte.

Als Kin Ken schließlich siegreich zurückkehrte, hatte er schon erfahren was geschehen war. Er suchte seine geliebte Jenny, schloss sie in seine Arme, verließ den Palast und versank mit ihr für immer im tiefen  Meer. Nach einigen Tagen bemerkte das Volk schockiert eine Eruption im Meer vor der Küste. Ein Vulkan schleuderte Feuer zum Himmel. Als der Kaiser den Vulkan sah, sprach er zu seinem Volk: Kick-Ken und Jenny starben vor Kummer, weil sie nicht ohne einander leben können. Die Liebe hat sie in einen Vulkan verwandelt und ihre treuen Herzen werden wie eine Flamme für immer brennen.

Heute, viele Jahrhunderte später, sind wir gottlob schadlos über den Unterwasservulkan Kick-´Em-Jenny gesegelt (der Vulkan  befindet sich auf halbem Weg zwischen den Inseln Grenada und Carriacou). Uff, die Liebe hat sich das letzte mal im März 2003 gezeigt. Glück für uns. Pech für Jenny und Ken Kin.

Ps. Heute wollte Imma unbedingt fischen. Denn, so meinet sie,  so könnten wir direkt gebratenen Fisch an Bord ziehen. Hat leider nicht geklappt. Weder Grill noch Fisch. Trotzdem liebe ich Imma.

Kick-´Em-Jenny

Hoy de nuevo es hora para un cuento:

Se cuenta que en los tiempos prehispánicos al norte de Granada había un poderoso emperador con espíritu guerrero. Este emperador tenía una hija llamada Jenny. Algún día la princesa se enamoró de Kin Ken, un joven guerrero valeroso e inteligente. El emperador veía con agrado el matrimonio de su hija y el joven guerrero. Cuando iban a celebrar su boda los ejércitos enemigos decidieron atacar. El emperador reunió a sus guerreros y confió a Kin Ken la misión de dirigirlos en los combates.

Kin Ken fue a la guerra y tras varios meses de combate logró vencer al enemigo. Antes de que el emperador se enterara de la victoria, unos guerreros envidiosos le mal informaron al emperador que Kin Ken había muerto en combate. Jenny escuchó esta falsa noticia y lloró amargamente, dejó de comer y cayó en un sueño profundo sin que nadie pudiera despertarla.

Cuando Kin Ken regresó victorioso, supo lo que había sucedido, buscó a Jenny, la cargó en sus brazos, salió del palacio y se hundieron en el mar. Nadie volvió a verlos, después de varios días todas las personas se asombraron al ver una erupción en el fondo del mar, se trataba de un volcán que lanzaba llamas hacia el cielo. Cuando el emperador vio el volcán, dijo a su gente: Kick Ken y Jenny murieron de tristeza porque no podían vivir el uno sin el otro. El amor los ha transformado en volcanes y su corazón fiel arderá como una llama para siempre.

Hoy, muchos siglos después, hemos cruzado afortunadamente sin problemas por encima del  volcán submarino Kick-´Em-Jenny (el volcán se encuentra en medio camino entre las islas Grenada y Carriacou). ¡Menos mal, que el amor se demostró por la última vez en marzo de 2003. Suerte para nosotros, mala suerte para Jenny y Kin Ken.

Nb. Imma quería pescar. Decía que así el pescado sale de el agua a la brasa. Desgraciadamente no ha funcionado. Ni pez, ni lo de la brasa. No obstante amo a mi Imma.

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Spice Island

8. April 2012, by

Spice Island

Etwas fad ist es hier, im Süden Grenadas. St. Georgs University, eine amerikanische Privat – Uni mit zugehörigem Bolzen – Villen. Fürchterliche Architektur. Ein internationaler Flughafen. Marinas (für was, fragen wir uns?). Foodland, eine Supermarktkette. Wo sind sie denn geblieben, die netten kleinen Holzhäuschen mit ihren farbigen Dächern, eingebettet im Grün? Natürlich stets ein Zeichen von Armut. Uns gefallen sie trotzdem, da authentisch. So kennen wir die typische Karibik.

Doch als wir uns auf Inselrundfahrt begeben ist alles wieder wie gehabt. Kaum haben wir die Hauptstadt St. Georg verlassen wuchert der Regenwald wieder los. Unterwegs sind wir mit dem öffentlichen Bus – System. Privat betriebene Klein- Busse, die man überall anhalten kann und auf vorbestimmten Routen fahren, aber natürlich ohne Fahrplan. Und wenn Dein Ziel etwas ab der Route liegen sollte, dann zahlt man einfach etwas drauf und schon zweigt der Bus – und all seine ungefragten Passagiere – ab zu Deinem Ziel. Also, ein perfektes System um die Insel hautnah kennen zu lernen. Meist festgepfercht, meist als einzige Weisse, stets der Küstenlinie entlang. Es törnt laute Musik aus den scheppernden Lautsprechern. Sechs mal steigen wir um. So bleibt immer etwas Zeit für Besichtigungen. Es holpert, die einen Fahrer rasen (links, was uns noch mehr irritiert), die anderen erklären die Insel oder telefonieren mit ihrem Handy. Jede Fahrt kostet 2,5 EC (also etwa 0,8€). So sehen wir viel: Abgewrackte Fischerboote. Ein leicht surreale, doch um so herzlichere Begegnung mit Kindern auf dem Friedhof. Die Besichtigung einer Schokolade – Fabrik. Wasserfälle. Regenwald (obwohl Hurrikan Ivan 2004 offenbar 80% der Bäume gefällt hat). Muskatnuss, Kakao, Ginger und Vanille. Ja, so ist das echte Grenada. Keine Amis, sondern spicy, spicy, spicy.

Ps.: Frohe Ostern!

 

Spice Island

Un poquito soso, así nos parece el sur de Grenada. The St. Georg University, una universidad americana con una arquitectura horrible. Un aeropuerto internacional. Foodland, un supermercado con productos de Europa. ¿Dónde se han quedado, esas casitas monas con sus tejados de color, envueltas de un verde intenso?. Por supuesto siempre son señales de pobreza, pero igual nos gustan, ya que lo consideramos auténtico. Típico caribeño.

Pero cuando damos una vuelta alrededor de la isla todo cambia. Enseguida la selva envuelve de nuevo todo. Viajamos con transporte público. Son buses privados de unas diez plazas y se puede entrar y salir en cualquier punto de sus rutas predefinidas. Y si tu destino está algo apartado de la ruta simplemente pagas algo mas y el bus con todos los pasajeros dentro se desvía. Pues, un sistema perfecto para descubrir la isla muy de cerca. Así viajamos amenudeo bien apretados y como únicos blancos siguiendo la línea de la costa. La música está puesta alta, los altavoces malos. Seis veces cambiamos el bus. Así cada vez hay tiempo para ver los pueblos. A pesar del mal estado de las carreteras y de las curvas bruscas los conductores corren a tope (por la izquierda, que nos irrita aun mas), unos nos explican cultura y puntos de interés de los pueblos, otros hablan por móvil. Cada viaje cuesta 2,5 EC (unos 0.8€). Un encuentro hermoso con niños, pero surreal  (¡fue en el cementerio!). Visita en la fábrica de chocolate. Cascadas. La selva (a pesar del hecho que en el huracán del 2004 un 80% de los árboles se cayeron). Nuez moscada, cacao, jengibre y vainilla. Así es la Grenada de verdad. Sin americanos, pero spicy, spicy, spicy.

 Nb. 1: Spicy = picante. Spice = especies

Nb. 2: ¡Feliz pascua!

 

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