{"id":17520,"date":"2020-04-30T08:25:07","date_gmt":"2020-04-30T06:25:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/1-draussen-im-nichts-thor\/"},"modified":"2020-04-30T08:25:07","modified_gmt":"2020-04-30T06:25:07","slug":"1-draussen-im-nichts-thor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/de\/1-draussen-im-nichts-thor\/","title":{"rendered":"#1 draussen im nichts: THOR"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dialog mit Weltumsegler in Quarant\u00e4ne:\u00a0<\/strong>Der katalanische Einhandsegler David Ruiz ist 2017 in Barcelona, Spanien zu seiner Weltumseglung und nun via Atlantik, Karibik, Pazifik, Torres Street, Indonesien, im Roten Meer angekommen. Seine Yacht heisst THOR, eine Cigale 14 mit einem 14m langem Aluminium &#8211; Rumpf. Nicht alle Erlebnisse mit Ihm waren so surreal wie jene bei <em>Majids<\/em> in Borneo, doch seit unserem Kennenlernen in Cairns 2019 teilen wir unsere Liebe zu verschrobener \u00c4sthetik.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7714 size-large\" src=\"http:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti-1024x682.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" srcset=\"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti-200x133.jpeg 200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti-400x266.jpeg 400w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti-600x400.jpeg 600w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti-768x511.jpeg 768w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti-800x533.jpeg 800w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti-1200x799.jpeg 1200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Djibouti.jpeg 3000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>Location<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Ein Sprichwort sagt: Frag nie einen Segler wohin er als n\u00e4chstes hinsegelt! Als Segler sind wir uns ja gewohnt, dass sich unsere Pl\u00e4ne pl\u00f6tzlich \u00e4ndern. Sei es, weil das Wetter kehrt, wir technische Probleme haben oder was auch immer.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wo befindet sich Deine Yacht und Du selbst seit dem <\/em>lock down<em>? Empfindet Du diese unerwartete Situation als Frust, produziert Sie Dir existentielle Angst oder erlebst Du sie mehr als Chance zur Selbsterfahrung? <\/em><\/p>\n<p>Hallo Hans, ich segle alleine auf meiner Segelyacht THOR 5. Ich befinde mich im Roten Meer, in einer gesch\u00fctzten Bucht in \u00e4gyptischen Gew\u00e4ssern. Der <em>lock down<\/em> hat mich beim Segeln von Dschibuti nach Suez erwischt. Ich hatte einige Probleme bei meiner Fahrt durch Eritrea und auch im Sudan, doch zum Gl\u00fcck erlaubt man es mir nun hier in \u00c4gypten mit der gelben Quarant\u00e4ne &#8211; Flagge in deren Gew\u00e4ssern zu ankern. Selbstverst\u00e4ndlich, ohne an Land zu gehen.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich erlebe ich die aktuelle Situation als ein weiteres Abenteuer meiner Reise. Wie Du in Deiner Einf\u00fchrung richtig hervorhebst, sind wir Segler ja daran gew\u00f6hnt, dass sich unsere Pl\u00e4ne oft pl\u00f6tzlich \u00e4ndern. Und genau dies hat diese Situation provoziert; eine \u00c4nderung der Pl\u00e4ne.<\/p>\n<p>Der Unterschied besteht darin, dass die Ursache der Plan\u00e4nderung die ganze Welt betrifft, so dass beim Entscheidungsprozess Faktoren intervenieren, welche normalerweise keinen gro\u00dfen Einfluss haben. Also wie z. B. die Situation, in der sich unsere Verwandten zu Hause befinden, globale Nachrichten \u00fcber den Fortschritt der Epidemie, die von jedem Land auferlegten Navigationsbeschr\u00e4nkungen usw.. Das Spielbrett, auf welchem wir navigieren, hat seine Regeln komplett ge\u00e4ndert, was die Situation sehr komplex macht. Womit man, um die bestm\u00f6glichen Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen, viel mehr Aspekte ber\u00fccksichtigt muss als bei anderen Gelegenheiten.<\/p>\n<p>Man muss offen und bereit sein, um je nachdem wie sich die Ereignisse entwickeln seine Pl\u00e4ne zu \u00e4ndern ohne in Stress oder in Panik zu geraten. Somit ist die jetzige Situation wie eine weitere Herausforderung meiner Reise, nur ist sie in diesem Fall sehr au\u00dfergew\u00f6hnlich. Wenn man eine Weltumsegelung plant, weiss man an sich ziemlich genau mit welchen Situationen man zu k\u00e4mpfen haben wird: die Meteorologie, technische Probleme, B\u00fcrokratie in verschiedenen L\u00e4ndern, Gesundheit usw. Doch niemand hat eine solch au\u00dfergew\u00f6hnliche Situation erwartet. Es ist aber gleichzeitig auch wahr, dass der <em>Spirit<\/em>, welcher einen Segler dazu bewegt, Liegepl\u00e4tze hinter sich zu lassen und loszusegeln \u2013 also die Komfortzone hinter sich zu lassen &#8211; vom Wunsch nach Herausforderung, der Suche nach Intensit\u00e4t, dem Gef\u00fchl, mit der Gegenwart verbunden zu sein, angetrieben wird &#8211; was wir gew\u00f6hnlich als \u201e<em>ich f\u00fchle mich lebendig<\/em> \u201c nennen. Dieses Gef\u00fchl wird durch neue oder unerwartete Situationen verursacht, seien sie nun gute oder schlechte. Die aktuelle Situation ist eine solche, und zudem von kolossalen Ausma\u00dfen. Ich habe das Gef\u00fchl, dass ich sie aus dieser Perspektive heraus angehen m\u00f6chte. Also als Herausforderung, mit dem Ziel das Beste m\u00f6gliche aus dieser Erfahrung zu lernen.<\/p>\n<p>Wie bei allen gro\u00dfen Herausforderungen sind auch jetzt Momente des Handelns notwendig. Doch vor allem sind auch Momente der Reflexion und der \u00dcbungen des Selbstbewusstseins erforderlich, von denen Du in Deiner Einleitung ja auch sprichst. Denn es ist klar, dass uns hier eine gro\u00dfartige Gelegenheit der Lebenslehre offeriert wird, welche wir wachsam und mit Offenheit nutzen sollten. Ich denke, wer diese Situation ausschlie\u00dflich als das Problem eines Virus sieht, welcher uns angreift, wird sehr leiden. Die Natur ist weise und gibt uns Hinweise, welche wir aufmerksam beachten und interpretieren sollten, Schlussfolgerungen daraus ziehen und entsprechend danach handeln sollten &#8211; jeder in seiner entsprechenden Umgebung und seinen Umst\u00e4nden.<\/p>\n<p>In diesem Sinne ist es anekdotisch und irrelevant, ob ich auf einem Boot im Roten Meer oder in einer Wohnung einer Gro\u00dfstadt bin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7716 size-large\" src=\"http:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145-1024x683.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145-200x133.jpeg 200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145-600x400.jpeg 600w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145-800x533.jpeg 800w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145-1200x800.jpeg 1200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/DSC09145.jpeg 3000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>B\u00fcrokratie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wenn wir von einschlafenden Beamten, rumschn\u00fcffelnden Drogenhunden und dem unn\u00fctzen Ausf\u00fcllen von Dutzenden Formularen absehen, haben wir das Ein- und Ausklarieren in den meisten L\u00e4ndern ja meistens problemlos \u00fcberstanden. Oft haben diese Geschichten uns Stoff f\u00fcr endlose Anekdoten geliefert, welche wir dann wohl im Alter gen\u00fcsslich Rum trinkend zigmal den Enkelkindern erz\u00e4hlen werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wie sind Eure Erfahrungen mit der Immigration seit dem lock down? Haben sie Verst\u00e4ndnis, helfen sie L\u00f6sungen zu finden oder f\u00fchlt Ihr Euch alleine gelassen? Hilft allenfalls auch die Botschaft Eures Landes allf\u00e4llige Probleme Eurer Situation zu l\u00f6sen? Habt Ihr trotz den Einschr\u00e4nkungen noch Kontakt zur lokalen Bev\u00f6lkerung und zu ihrer Kultur?<\/em><\/p>\n<p>In meinem Fall ging der Alarm vor Anker im Hafen von Dschibuti liegend los. Sie schlossen den Zugang f\u00fcr ankommende Schiffe, nicht aber f\u00fcr auslaufende. Pl\u00f6tzlich war es den anwesenden Yachten verboten an Land zu gehen, obwohl sie bei unserer Ankunft auf eine \u00e4rztliche Untersuchung bestanden hatten. Es gab Widerspr\u00fcche zwischen den verschiedenen offiziellen Organismen, K\u00fcstenwachen, Hafenmeistern, Agenten usw. Man bot uns an, uns durch einen lokalen Typen mit seinem Boot zu verproviantieren lassen, aber seine finanziellen Forderungen waren aus meiner Sicht abusiv. Dies f\u00fchrte dazu, dass einige von uns beschlossen an Land zum Supermarkt zu gehen. So das Verbot ignorierend, welches dar\u00fcber hinaus nie durch eine offizielle Erkl\u00e4rung an jedes Schiff ausgegeben wurden. Ich hatte nicht allzu viele Probleme, au\u00dfer dass ich bei der Fahrt mit meinem Dinghi einem Hafengebiet und den Schreien der w\u00fctenden K\u00fcstenwache ausweichen musste. Vom anderen Ende des Piers br\u00fcllten sie mich an, nicht ins Innere des Hafens zu fahren, doch ich h\u00f6rte nicht hin.<\/p>\n<p>Mit dem danach gut verproviantierten Boot waren wir 5 Segelboote, welche sodann ausliefen. Ziel war Suez, mit der Idee im Hafen von Sudan und dann in Ghalib (bereits in \u00c4gypten) Halt zu machen. Zu diesem Zeitpunkt waren diese H\u00e4fen noch ge\u00f6ffnet und akzeptierten Yachten. W\u00e4hrendem wir unterwegs waren schlossen sie jedoch alle, bevor wir sie erreichen konnten. Die Situation begann immer aussergew\u00f6hnlicher zu werden, sich einem apokalyptischen Film anzugleichen. Wir ankerten auf vor einer kleinen Insel in Eritrea und wurden vom Milit\u00e4r, welches das Gebiet bewachte, vertrieben. Tage sp\u00e4ter, nach einem langen Gespr\u00e4ch mit einem Patrouillenboot im Sudan, liessen sie uns zwei N\u00e4chte vor Anker verbringen, gesch\u00fctzt vor dem starken Nordwind, der wehte. Von dort aus war die Satellitentelefonverbindung mit den verschiedenen Segelyachten, welche wir auf unserer Fahrt von Sri Lanka nach Suez antrafen, eine gro\u00dfe Hilfe, um Informationen \u00fcber die Situation in den H\u00e4fen und deren Versorgungsm\u00f6glichkeiten auszutauschen. Auf diese Weise erfuhren wir, dass sie uns in Port Ghalib die M\u00f6glichkeit boten, Diesel und Lebensmitteln zu bunkern. Was wir dann auch taten.<\/p>\n<p>Dies war wohl der surrealste Moment bis anhin. Wir fuhren eine Yacht nach der anderen an die Mole, nach weniger als 15 Minuten machten wir bereits wieder dem n\u00e4chsten Platz. Dort, auf dem verlassenen Dock eines geschlossenen Luxusresorts, warteten vier M\u00e4nner mit Masken, Handschuhen und Begasungsger\u00e4ten zur Desinfektierung. Sie gaben mir zwar nur H\u00e4lfte des bestellten Diesels und Essen, aber genug, um ein paar Tage weiterzufahren.<\/p>\n<p>Bald darauf l\u00f6ste sich die Gruppe auf. Einige wollten Suez so schnell wie m\u00f6glich erreichen, obwohl sie wussten, dass dort missbr\u00e4uchliche Preise verlangt wurden, man t\u00e4glich die Miete einer Boje in Hafengew\u00e4ssern zahlen musste, und dass im zudem im anschliessenden Mittelmeer alle H\u00e4fen geschlossen sind. Eine Art Flucht nach vorne, welche ich nie verstanden habe. Zusammen mit der Segelyacht ALDIVI haben wir uns deshalb entschlossen, in einer dieser wundersch\u00f6nen Buchten zu ankern, dort gesch\u00fctzt in ruhigem, t\u00fcrkisfarbigem Wasser zu warten, bis sich die Situation verbessert und erst dann weiter ins Mittelmeer zu fahren.<\/p>\n<p>Ich bin mir bewusst, dass unsere <em>lock down<\/em> derzeit luxuri\u00f6s ist im Vergleich zu dem, was die meisten Menschen auf der Welt erleben. Und wenn wir es mit der Epidemie der schwarzen Pest vergleichen, die Europa im 14. Jahrhundert verw\u00fcstete und das Leben von 25 Millionen Menschen beendete, dann ist dies hier Disneyland.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7717 size-large\" src=\"http:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas-1024x683.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas-200x133.jpeg 200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas-600x400.jpeg 600w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas-800x533.jpeg 800w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas-1200x800.jpeg 1200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Maldivas.jpeg 3000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>Landgang<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Als Segler sind wir ja paradigmatisch mobil. Doch eigentlich segeln die Weltumsegler ja blo\u00df etwa 20% der Zeit, den Rest liegen sie in Buchten rum und machen lange Spazierg\u00e4nge, plaudern mit der lokalen Bev\u00f6lkerung und sammeln Muscheln am Strand. Die Herausforderung ist die Bucht!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wie steht\u2018s denn mit dem Landgang seit dem lock down? Darfst Du noch an Land und unter welchen Bedingungen? Was w\u00fcrde passieren, wenn Du die Vorschriften nicht einh\u00e4ltst?<\/em><\/p>\n<p>Der Landgang ist strengstens untersagt. In meinem Fall konnte ich die offizielle Einreise ins Land nicht vollziehen, da die offiziellen Einklarierungsh\u00e4fen geschlossen sind. Somit weht die gelbe Flagge weiterhin im Mast. Doch wir sch\u00e4tzen es, dass die \u00e4gyptischen Beh\u00f6rden uns so viele Tage vor den Str\u00e4nden ankern lassen.<\/p>\n<p>Bisher habe ich in den letzten 40 Tagen drei illegale Landungen gemacht. Der erste war in Dschibuti, um in den Supermarkt zu gehen, wie ich bereits im ersten Teil des Interviews erw\u00e4hnt habe, und ich bin sicher, dass dies eine gute Entscheidung war. Die anderen beiden waren hier wo ich jetzt bin. Einer auf einer einsamen, 2 Meilen entfernten Insel aus wei\u00dfem Sand, um meine Beine zu vertreten. Wenn ich nicht mehr auf diese Insel gehe, liegt das daran, dass der Wind normalerweise zu stark ist und es riskant w\u00e4re, mit dem Dinghi hinzufahren, selbst wenn hier praktisch niemand ist.<\/p>\n<p>Die andere Landung war riskanter und etwas r\u00fccksichtslos, da ich mich entschied, zum jenem Strand zu gehen, vor welchem ich geankert habe und an dem sich ein geschlossenes Hotel &#8211; Resort und ein Haus befindet. Ich fand einen kleinen Supermarkt, dies war als w\u00fcrde ich einen Schatz entdecken! Mit vollbeladenen Taschen auf dem Weg zur\u00fcck zum Strand warteten 4 M\u00e4nner auf mich, von denen sich einer sehr h\u00f6flich als Sicherheitschef der Region vorstellte und mich bat, nicht wieder ab Bord zu gehen. Das habe nun auch befolgt, da ich sonst in Gefahr gerate w\u00fcrde, aus dem Land ausgewiesen zu werden. Oder dass sie mich nach Suez schicken, ich dort im Hafenbecken bleiben und exorbitante Preise f\u00fcr die Boje zahlen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Vorteil in \u00c4gypten ist, dass es sich um ein Land handelt, welches an den Tourismus gew\u00f6hnt ist. Wir tragen zum Einkommen des Landes bei, so behandelt uns die Zivilbev\u00f6lkerung mit Respekt und sie \u00fcbernehmen auch Verantwortung f\u00fcr spezielle Umst\u00e4nde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7718 size-large\" src=\"http:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo-1024x683.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo-200x133.jpeg 200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo-600x400.jpeg 600w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo-800x533.jpeg 800w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo-1200x800.jpeg 1200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Mar-Rojo.jpeg 3000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><strong>Abgekoppelt<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Seit Jahren bist Du auf wenigen Quadratmetern unterwegs. Auf wochenlangen \u00dcberfahrten quer durch die Ozeane bist Du es Dich ja gewohnt, abgekoppelt in Deiner kleinen Welt zu leben. Nun geht\u2019s der Menschheit gleich wie Dir.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">F\u00fchlst Du Dich eingesperrt oder es ist es doch gro\u00dfe Freiheit? Wie organisiert Du Deinen Alltag? Ist es Dir manchmal langweilig? Kannst Du auch einfach mal nichts tun? Hat sich diese Befindlichkeit seit mit dem <em>lock down<\/em>ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p>Trotz der Einschr\u00e4nkungen an Land zu gehen, ist mein Gef\u00fchle \u00e4hnlich von jenem, welches ich schon w\u00e4hrend meiner gesamten Reise hatte. Ich bin ja nicht verpflichtet hier zu bleiben. Einige Schiffe fahren bereits \u00fcber das Mittelmeer und ich k\u00f6nnte auch losfahren, wann immer ich m\u00f6chte. Bei anderen Gelegenheiten habe ich mehrere Monate auf das Ende der Hurrikan &#8211; Saison wartend an einem Ort verbracht. Das ist das gleiche. Es w\u00e4re absurd, vor Anker an einem wundersch\u00f6nen Ort mit t\u00fcrkisfarbenem Wasser in Mitten der Natur an Bord der Yacht &#8211; mein Zuhause \u2013 zu leben und sich nicht frei zu f\u00fchlen. Wie wir wissen, h\u00e4ngt unser Geisteszustand von der mentalen Einstellung zu Ereignissen ab. Man passt sich so den jeweiligen Umst\u00e4nden an, ohne die Situation mit einem weitsichtigen Ausblick zu dramatisieren und zu bewerten. Marco Aurelio hat es bereits gesagt: &#8222;<em>Die Qualit\u00e4t unseres Lebens h\u00e4ngt von der Qualit\u00e4t unserer Gedanken ab<\/em>.&#8220; Ich versuche dies immer im Auge zu behalten und meine Gedanken in diese Richtung zu lenken.<\/p>\n<p>Ich bin sehr gl\u00fccklich, zusammen mit einem anderen Segelboot unterwegs zu sein, n\u00e4mlich mit der ALDIVI, der ersten mexikanische Familie welche um die Welt segelt. Sie sind charmant und sehr gro\u00dfz\u00fcgig; wir teilen lange Stunden miteinander, entweder bei leidenschaftlichen Gespr\u00e4chsrunden oder die K\u00fcnste ihrer K\u00fcche genie\u00dfend. In meinem Falle als Einhandsegler ist dies wirklich wunderbar. Abgesehen davon nehmen Lesen und Schreiben viel Zeit in Anspruch, ohne k\u00f6rperliche Bewegung zu vergessen (das Alter verzeiht nicht, ha ha!). Kurz gesagt, abgesehen von Landbesuchen ist die Situation der eines auf einem anderen Liegeplatz w\u00e4hrend meiner Weltreise sehr \u00e4hnlich. Mein mentaler Zustand hat sich w\u00e4hrend dieser Reise entwickelt und es scheint mir, dass ich in diese Situation mit einer Reife begegnen kann, welche ich vielleicht vorher nicht hatte.<\/p>\n<p>Alleine Segeln beinhaltet Selbstbeobachtung und st\u00e4ndige Selbstreflexion. Es ist eine aufregende Reise in Dein Inneres, auf der Du alle Deine Facetten millimetergenau entdeckst. Selbsterkenntnis, die f\u00fcr den Umgang mit Deinen eigenen Emotionen unerl\u00e4sslich ist, bietet Dir eine sehr solide Basis, um mit Gelassenheit durch das Leben zu gehen, und Gelassenheit ist das was, angesichts der gro\u00dfen Herausforderungen welche das Leben wie gerade jetzt mit sich bringt, erforderlich ist.<\/p>\n<p><strong>Natur<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir haben ja als Segler einen ganz engen Bezug zur Natur, gelernt viel Respekt vom Meer und vom Wetter zu haben. Auch haben wir gesehen wie fragil unser Planet ist, wir sehen gerade im indischen Ozean diese unglaubliche Masse von Plastik, die rumschwimmt und das absolute Scheitern der Bev\u00f6lkerung damit umzugehen. Oft scheint es auch, dass die Hurrikan &#8211; Saisons l\u00e4nger dauern als fr\u00fcher und dass sie st\u00e4rker werden (Euch muss man das ja wahrlich nicht sagen!) \u2013 auch wenn unsere Zeithorizont ja verschwindend klein ist. Wir haben die Diskussionen um die Pariser Klimaziele miterlebt, das weitgehende Scheitern deren Umsetzungen, haben auf vielen Inseln im Pazifik ganz direkt die Konsequenzen des ansteigenden Meeresspiegels gesehen (wir von TUVALU waren ja in Tuvalu). Nun so scheint es, als schlage der Planet zur\u00fcck. Der Virus hat alle nach Hause geschickt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Hat sich Deine Beziehung zur Natur, und Dein eigenes Verhalten zum Thema Nachhaltigkeit, ver\u00e4ndert?<\/em><\/p>\n<p>Ich habe viel dar\u00fcber nachgedacht, wie schlecht wir es gemacht haben. Wir haben es geschafft, ganz mit dem R\u00fccken zur Natur zu leben, sie einerseits zu ignorieren und andererseits anzugreifen. Wir haben uns v\u00f6llig geirrt; und ich bin beeindruckt von unserer Blindheit und unserer Unf\u00e4higkeit, nicht zu erkennen, dass wir das Leben t\u00f6ten, <em>unser<\/em> Leben. Die Natur wird kein Problem damit haben, sich zu erholen. Seine Zeiten und Zyklen liegen in einer anderen Dimension, und als menschliche Spezies braucht sie uns nicht. Wir sind Ihr infizierter Eiterpickel. Bevor wir die Natur vollst\u00e4ndig zerst\u00f6ren, werden wir bereits verschwunden sein. Sie wird uns skrupellos eliminieren, es sei denn, wir \u00e4ndern uns radikal, und ich bef\u00fcrchte, dass die Zeit knapp wird.<\/p>\n<p>Einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Reise war, einige Jahre in der Natur leben zu k\u00f6nnen. Als ich in der Stadt lebte, war ich besessen von der Idee, dass jeden Tag unseres Lebens die Sonne im Osten aufgeht und im Westen unter &#8211; was zwei gro\u00dfartige Spektakel verursacht, die von der \u00fcberwiegenden Mehrheit von uns ignoriert wird. Zwei Spektakel, die zudem kostenlos sind, f\u00fcr die Reichen und die Armen. Dies scheint mir eine Respektlosigkeit und eine absolute Missachtung des Lebens zu sein und sagt viel \u00fcber die menschliche Intelligenz aus.<\/p>\n<p>In diesem Sinne war meine Reise in den Westen eine Reise nach der Sonne. Und ich habe sehr darauf geachtet, sie jeden Morgen zu begr\u00fc\u00dfen und sie jeden Nachmittag zu verabschieden, ihr f\u00fcr ihre Anwesenheit zu danken und mich daf\u00fcr zu entschuldigen, dass ich sie so viele Jahre ignoriert habe. Meine Beziehung zur Sonne ist vers\u00f6hnend.<\/p>\n<p>Andererseits war ich ein direkter Zeuge des monumentalen Problems, das mit dem Plastikabfall in den Ozeanen und insbesondere im Indischen Ozean besteht. Und das Besorgniserregende ist, dass der Zustand des Indischen Ozeans ein Vorbote dessen ist, was im Pazifik und im Atlantik passieren wird, falls wir nicht in der Lage sind, drastische Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Ich \u00fcberlege mir im Moment wie ich, sobald diese Reise beendet ist, durch meinen Beruf etwas dazu beitragen kann: im Grafikdesign und in der Werbung. Zwei Disziplinen, die offensichtlich eine gro\u00dfe Verantwortung und einen gro\u00dfen Einfluss auf das Thema haben und durch sie viele Mentalit\u00e4ten ge\u00e4ndert werden k\u00f6nnten, wenn sie in diese Richtung gelenkt werden.<\/p>\n<p><strong>Kommunikation<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Fr\u00fcher haben Weltumsegler wie <em>Bernard Moitessier<\/em> mit Steinschleudern Nachrichten auf Frachter geschossen, um alle paar Monate den Lieben zu Hause mitzuteilen, dass man noch nicht abgesoffen sei. Kamen sie dann nach Jahren nach Hause, gab\u2018s da pl\u00f6tzlich Enkelkinder, die Frau hat schon wieder geheiratet und Papa ist gestorben.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Kommunizierst Du regelm\u00e4\u00dfig mit \u201eden Lieben zu Hause\u201c? Welche Medien nutzt Du zum Kontakt mit der Welt? Vermisst Du die Sozialkontakte und haben sich diese mit lock down ver\u00e4ndert?<\/em><\/p>\n<p>Danke der digitalen Kommunikation ist die aktuelle Situation f\u00fcr die gro\u00dfe Mehrheit der Menschen einigerma\u00dfen ertr\u00e4glich. Der Mangel an Kommunikation ist nur physisch. Ich kommuniziere sehr oft mit meinen Kindern, meiner Familie und meinen Freunden. Es gibt einige technische Probleme aufgrund der Einschr\u00e4nkungen, welche von der \u00e4gyptischen Regierung f\u00fcr Telefonanrufe auferlegt wurden. Wenn dies somit nicht m\u00f6glich ist, verwende ich haupts\u00e4chlich WhatsApp. Wenn ich keine Abdeckung habe, verwende ich die Satellitenkommunikation \u00fcber das Iridium, normalerweise in Form einer E-Mail. Diese Kommunikation ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr mich. Mir geht es gut, weil ich wei\u00df, dass es meine Lieben auch gut geht, so einfach ist das. Das soziale Leben hat sich nicht gross ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Ich habe lange Zeiten alleine verbracht und viele andere in Gesellschaft mit Menschen, welche man an Orten trifft, welche man besuchst. Oder auch mit den crews von anderen Schiffen. Ich passe mich gut an alle M\u00f6glichkeiten an und ich mag sie alle. Vor einer Woche waren wir hier vier Segelboote, heute zwei, morgen k\u00f6nnen andere ankommen, da es ist nicht verboten zu segeln. Die K\u00fcste bietet viele Ankerpl\u00e4tze, es gibt also eine gewisse Bewegung. Es gibt auch Einheimische, die vom Strand aus zu uns schwimmen oder mit ihrem Boot r\u00fcberkommen, um zu fragen, ob wir etwas brauchen und uns Hilfe anbieten, und mit einigen von ihnen baut man am Ende eine gewisse Beziehung auf.<\/p>\n<p><strong>Beziehungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Niemand weiss im Moment, wie sich die Beziehungen der Staaten im Nachgang der Corona Virus \u2013 Krise ver\u00e4ndern werden. Sei es, dass totalit\u00e4re, nationalistische Machthaber Aufschwung erhalten, Grenzen geschlossen bleiben oder gar neue gezogen werden, dass das Milit\u00e4r auf der Strasse und am Fernseher pr\u00e4sent ist (wie zum Beispiel in Spanien), und uns vorschreibt was wir tun und lassen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aber es scheint auch, dass wir gleichzeitig wieder vermehrt auf die Wissenschaft h\u00f6ren. Virologen und Epidemiologen dozieren zur prime time oder auf viel geh\u00f6rten Podcasts. Wir lernen wieder, dass die Wissenschaftler keine absoluten Aussagen zur Zukunft machen, dass sie Thesen aufstellen, dies dann in Versuchsreihen \u00fcberpr\u00fcfen und anschlie\u00dfend wieder verfeinern. Dass die Welt komplexer ist als es uns die Rechtspopulisten beibringen wollen. Vielleicht lernen wir ja auch, dass nur eine weltweite Solidarit\u00e4t uns rettet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Hat sich Deine Beziehung zur Wissenschaft, Politik, zu Deinem sozialen Umfeld und auch zur fernen Heimat auf Deiner Reise ver\u00e4ndert?<\/em><\/p>\n<p>Diese Reise hat mir erm\u00f6glicht, etwas zu tun, von dem ich immer getr\u00e4umt habe: alles m\u00f6gliche zu lesen und ohne zeitliche Begrenzung zu lesen. Dies ist eine der gro\u00dfen Annehmlichkeiten dieser Lebenserfahrung. Einer meiner gro\u00dfen Luxusartikel. In all den Jahren konnte ich meine Nase in B\u00fcchern \u00fcber Wissenschaft, Philosophie, Politik, Soziologie, usw. stecken. Ich habe ein gro\u00dfes Interesse an bestimmten Themen entwickelt, die meine Art, das Leben, die Natur und das Verhalten von Menschen wahrzunehmen, stark beeinflussen. Ich bin zudem sehr interessiert am Fortschritt in der Forschung der Funktionsweise des Gehirns und der Neurowissenschaften, und parallel dazu lese ich B\u00fccher \u00fcber das Bewusstsein, den Geist, \u00f6stliche Philosophien wie den Buddhismus usw. Dies sind Themen, die mich gefangen haben und dies wohl f\u00fcr immer getan haben.<\/p>\n<p>Was die Politik betrifft, habe ich sie aus einer gewisse Distanz verfolgt. Man k\u00f6nnte sagen, ich habe Meilen dazwischen gelegt &#8211; was mir eine viel ges\u00fcndere Perspektive dazu gegeben hat. In den letzten Jahren war die Politik fast zu einer Obsession geworden, und zu viele Informationen machten es schwierig, Abstand zu halten. Die Politik Deines Landes von der anderen Seite der Welt aus beurteilen zu k\u00f6nnen, ist sehr empfehlenswert. Denn wie wir alle wissen, wenn Du zu nah an Dingen bist lassen die vielen B\u00e4ume den Wald nicht mehr sehen. Man kann sagen, dass meine Beziehung zur Politik weiterhin das gleiche Interesse wie immer weckt. Aber meine F\u00e4higkeit zu filtern, zu diskutieren und zu relativieren ist besser geworden. Mein Blick heute ist weniger viszeral und ruhiger, und das f\u00fchrt zu einer klareren Sicht.<\/p>\n<p>In Bezug auf die Beziehung zu meiner Heimat spreche ich von Anfang an lieber von Land und nicht von Heimat. Der Begriff Heimat bezieht sich direkt auf Konzepte, die ich verabscheue, und auf diese bestimmte Gruppe von Menschen, die immer davon besessen sind, &#8222;es zu retten&#8220;. Die klassischen &#8222;Heimat &#8211; Retter&#8220;, bei denen es offensichtlich ist, dass sie dringend vor ihren eigenen \u00c4ngsten, Unsicherheit und Unwissenheit gerettet werden m\u00fcssten. Abgesehen davon hat sich das Verh\u00e4ltnis zu meinem Land nicht ge\u00e4ndert. Ich bin immer noch sehr entmutigt &#8211; oder besser gesagt, jeden Tag entmutigter &#8211; angesichts des tiefen politischen Niveaus. Wir befinden uns in einer Sackgasse, bei der die Mittelm\u00e4\u00dfigkeit vorherrscht. Seit viele Jahre macht man keine Politik mehr. Nicht nur in Spanien; man muss blo\u00df nur an den Psychopathen denken, der eine der Gro\u00dfm\u00e4chte der Welt regiert. In diesem Sinne bin ich f\u00fcr die unmittelbare Zukunft nicht gerade optimistisch, es scheint wir schlittern direkt ins Chaos.<\/p>\n<p>Diese Pandemie wird dazu beitragen unser Gewissen zu wecken, aber auch das gemeinste und elendeste Gesicht des Menschen zu zeigen. Doch kaum wird dadurch die gro\u00dfen \u00c4nderungen in unserem Verhalten initiiert, welche die Menschheit erfordert, wenn wir nicht als Spezies aussterben wollen. In diesem Sinne bef\u00fcrchte ich eher, dass das schlechte Niveau der gegenw\u00e4rtigen Politik und das r\u00e4uberische System der freien Wirtschaft welches zur Pandemie beigetragen hat, den Prozess beschleunigen wird. So dass alles vollst\u00e4ndig zusammenbricht, und dann &#8211; je nachdem, was \u00fcbrigbleibt und woraus wir gelernt haben &#8211; ein f\u00fcr alle Mal der Weg zu einem neuen Paradigma er\u00f6ffnet wird &#8211; oder auch nicht. Meine Kinder werden dies hoffentlich erleben, ich wohl eher nicht mehr.<\/p>\n<p><strong>Zukunft<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Joseph Conrad schrieb: <em>Dem Traum folgen und nochmals dem Traum folgen und so ununterbrochen \u2013 bis zum Ende<\/em>. Doch nun sitzen wir fest. Ist der Traum nun zu Ende?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Denkst Du, dass Deine Situation als steckengeblieben Weltumsegler transitorisch ist, dass wir also schon bald wieder lossegeln k\u00f6nnen und die Weltumseglung abschlie\u00dfen k\u00f6nnen? Oder machts Du Dir Gedanken das Schiff zu verkaufen (aber wer w\u00fcrde das schon wollen, wenn das so weiter geht?), dass der Traum zu Ende ist?<\/em><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte klarstellen, dass ich mich \u00fcberhaupt nicht \u201egefangen\u201c f\u00fchle. Sondern im Gegenteil, ich habe das Privileg frei zu sein. Die Situation ist vor\u00fcbergehend. Dies ist nicht das Ende der Welt. Es ist klar, dass ich irgendwann in Barcelona ankommen werde und damit eine fast vierj\u00e4hrige Reise abschlie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>Ich kenne einige Weltumsegler, die vorhaben, die Reise abzubrechen und in ihre L\u00e4nder zur\u00fcckzukehren. Doch eine solche Reise ist nicht die Frage eines Monats. Sie ist eine Phase Deines Lebens, und als solche wei\u00df man, dass man sowohl mit komplizierten wie mit bereichernden Momenten konfrontiert sein wird. Der einzige Grund, warum ich die Reise abbrechen k\u00f6nnte, w\u00e4re, dass ein ernstes Familienproblem aufgetreten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Meine Empfehlung f\u00fcr diejenigen, welche schon bald zu einer Weltumseglung starten wollen, ist dass sie sich wirklich nicht aufhalten sollten. Im Gegenteil, jetzt ist die beste Zeit, sich auf einer pazifischen Insel zu verirren und aus der Gro\u00dfstadt zu fliehen. Wer dies als Hindernis ansieht, sollte ernsthaft nachdenken. Denn vielleicht ist seine Idee nicht ausgereift, und tats\u00e4chlich ist das, wonach er sucht, eine Ausrede. <em>Tr\u00e4ume sind da, um sie zu erobern<\/em>, man muss auf Joseph Conrad h\u00f6ren. <em>Leinen los<\/em>!<\/p>\n<p><strong>Positiv<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Was ist das Beste, die positivste Erfahrung welche Du seit dem <em>lock down<\/em> erlebt habt?<\/p>\n<p>Die Beziehung, welche ich mit meinen Nachbarn auf dem Ankerplatz habe, die crew der ALDIVI. Die Umst\u00e4nde haben eine Freundschaft gefestigt, die sich bei unserem Treffen auf den Malediven und sp\u00e4ter in Dschibuti zu entwickeln begann.<\/p>\n<p>Zudem sch\u00e4tze ich auch die Offenheit der Menschen, welche zu uns zum Schiff kamen um Hilfe anzubieten; ohne sich zu kennen und oft v\u00f6llig desinteressiert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-7721 size-large\" src=\"http:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden-1024x682.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" srcset=\"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden-200x133.jpeg 200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden-400x267.jpeg 400w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden-600x400.jpeg 600w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden-800x533.jpeg 800w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden-1024x682.jpeg 1024w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden-1200x800.jpeg 1200w, https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Golfo-de-Aden.jpeg 3000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/thorcinco.squarespace.com\/\">http:\/\/thorcinco.squarespace.com<\/a><\/p>\n<p>@thorcinco<\/p>\n<p>Posici\u00f3n actual: 26\u00ba 50.8&#8217;N 33\u00ba58.8&#8217;E<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dialog mit Weltumsegler in Quarant\u00e4ne:\u00a0Der katalanische Einhandsegler David Ruiz ist 2017 in Barcelona, Spanien zu seiner Weltumseglung und nun via Atlantik, Karibik, Pazifik, Torres Street, Indonesien, im Roten Meer angekommen. 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