{"id":17456,"date":"2018-11-16T10:58:54","date_gmt":"2018-11-16T08:58:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/blutrot\/"},"modified":"2018-11-16T10:58:54","modified_gmt":"2018-11-16T08:58:54","slug":"blutrot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/de\/blutrot\/","title":{"rendered":"Blutrot"},"content":{"rendered":"
Die Sonne brennt unerbittlich, die Steppe scheint endlos. Ewig sind sie sie schon unterwegs. Die Zunge trocken, die F\u00fcsse brennend. Zeit, um auszuruhen, zu verweilen, eine Inma zu zelebrieren. Wie es die Tradition der Manas will. Die M\u00e4nner gehen jagen, die Frauen sammeln Beeren. Ein Feuer wird entz\u00fcndet, die Rituale beginnen.<\/p>\n
Da n\u00e4hern sich zwei M\u00e4nner aus dem Stamm der Wintalka. Laden freundlich die Fremden zu sich ein. Doch die Manas\u00a0lehnen ab, ihre Inma hat schon begonnen und darf nicht unterbrochen werden. Entt\u00e4uscht kehren die Wintalkas zur\u00fcck, berichten den ihren. Schaffen w\u00fctend einen b\u00f6sen Geist. Der Teufelshund namens Kurpany\u00a0soll die Manas\u00a0zerst\u00f6ren.<\/p>\n
Der gute Geist Luunpa\u00a0entdeckt ihn als erster. Warnt die Manas, doch sie h\u00f6ren nicht hin. So attackiert er und t\u00f6tet viele M\u00e4nner. In gro\u00dfer Angst und Verwirrung fliehen sie. Doch wo immer sie auch hinwandern im grossen Australien,\u00a0 der Kurpany\u00a0sp\u00fcrt sie auf.\u00a0Heute leben nur noch wenige Manas\u00a0hier. Doch Luunpa\u00a0wacht noch immer \u00fcber sie, jetzt in einen grossen Stein verwandelt. Blutrot schimmert er in der endlosen Steppe.<\/p>\n
Diese Geschichte besagt uns, wie wichtig es ist das einmal Begonnene zu beenden – und man aufmerksam auf die Zeichen von Gefahren achten sollte.<\/p>\n
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So uns von den aboriginals\u00a0<\/em>bei unserem Landausflug zum Uluru<\/em> (Ayers Rock)\u00a0<\/em>erz\u00e4hlt.<\/p>\n <\/p>\n