{"id":17216,"date":"2013-12-11T16:45:42","date_gmt":"2013-12-11T16:45:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/arrival\/"},"modified":"2013-12-11T16:45:42","modified_gmt":"2013-12-11T16:45:42","slug":"arrival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/de\/arrival\/","title":{"rendered":"arrival"},"content":{"rendered":"
Gr\u00fcn, und mit Pinien bewaldet. Von Cayman island <\/em>kommend liess sich am Horizont endlich wieder eine Insel ausmachen. Am 30. Juli 1502 \u201eentdeckte\u201c Kolumbus auf seiner vierten und letzten Fahrt die von wenigen Indianern bewohnte \u201eIsla de los pinos<\/em>\u201c. Und somit gleich auch den Golfo de Honduras<\/em>. Hier sah er zum ersten mal Kakao – das man heute ja zur Schokolade Herstellung braucht und uns auch auf TUVALU freut – und pries das bestes Wasser das er je getrunken habe.<\/p>\n Ebenfalls von Cayman Islands<\/em> aus kommend erreichte am 27. Oktober 1998 um 21UTC, der Hurrikan Mitch die Insel \u201eGuanaja<\/em>\u201c \u2013 wie sie heute offiziell heisst. Er war einer der f\u00fcnf st\u00e4rksten Hurrikane der Geschichte der Karibik. Zeitweise schob er bis zu 13 Meter hohe Wellen vor sich, die Windgeschwindigkeit betrug bis zu 80 Knoten. Zwei Tage lang zerst\u00f6rte er mit seinen horrenden Windgeschwindigkeiten die Insel. Nur wenig blieb noch von den sch\u00f6nen Pinien aus Kolumbus Zeiten \u00fcbrig. \u201eNur\u201c acht Menschen starben auf der Insel. Lindson<\/em>, der uns in sein bescheidenes Pfahlbauerh\u00e4uschen im D\u00f6rfchen Savanah Bight<\/em> einl\u00e4dt, erz\u00e4hlt uns wie sie versucht h\u00e4tten im inneren ihrer wackeligen H\u00e4uschen den Hurrikan zu \u00fcberstehen. Es muss f\u00fcrchterlich gewesen sein. Nach dem Sturm pr\u00e4sentierte sich die Insel kahlgefegt und ohne jeglichen Baumbestand.<\/p>\n Von Roat\u00e1n<\/em> aus kommend ist unsere eigene Ankunft in Guanaja<\/em> auch nicht gerade triumphal. N\u00e4mlich so wie man es sich am wenigsten w\u00fcnscht. Genau als wir vor der Riffeinfahrt stehen schiebt sich eine undurchdringliche Regenfront vor die Insel. Die Sicht f\u00e4llt in Sekunden auf null. Warten w\u00e4re sicherer, aber in einer Stunde wird es dunkel und da drau\u00dfen wollen wir ja auch nicht die ganze Nacht beigedreht bleiben. Gl\u00fccklicherweise stimmt die Seekarte und Imma kann auf dem Vorschiff schlotternd und durchn\u00e4sst die Stehlen auf den Korallenk\u00f6pfen ausmachen. So schleichen wir uns\u00a0 so zwischen den Riffs in die grosse Lagune.<\/p>\n Bald schon liegen wir pudelnass vor dem D\u00f6rfchen Savanah Bight<\/em> am Anker. Guanaja<\/em> scheint die vertr\u00e4umteste und vergessenste Insel der Bay Islands zu sein. Kolumbus<\/em> und Mitch<\/em> sind Vergangenheit. Alles ist wieder gr\u00fcn. Es gibt nur minimaler Tourismus, und aller Verkehr geht \u00fcber das Meer. Die n\u00e4chsten Tage verbringen wir mit Mini \u2013 Schl\u00e4gen kreuz und quer durch die Lagune. Ankern mal da und mal dort. Wunderbares Wetter, gutes Schnorcheln am Riff. Freuen uns ab den so unglaublich freundlichen Menschen.<\/p>\n Wie vor Kolumbus Zeiten, ein Paradies.<\/p>\n Ps. Unser Waypoints siehe ganz unten nach den Bildern!<\/em><\/p>\n <\/p>\n\n\t\t