{"id":17196,"date":"2013-06-02T23:16:16","date_gmt":"2013-06-02T23:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/green\/"},"modified":"2013-06-02T23:16:16","modified_gmt":"2013-06-02T23:16:16","slug":"green","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/de\/green\/","title":{"rendered":"green"},"content":{"rendered":"
Vielleicht sind es meine Kindheitserinnerungen, als wir mit dem Paddelboot den Rhein hinunter fuhren. Oder vielleicht auch einfach nach 30.000 Meilen segeln auf dem Meer mal was anderes zu erleben. Wie auch immer; mit der Flussfahrt auf dem Rio Dulce<\/em> erf\u00fcllen wir uns einen Traum.<\/p>\n Mit engen Serpentinen, tief eingeschnitten in die Berge, mit Abh\u00e4ngen t\u00fcppig vom Urwald bewachsen, fliesst der Rio Dulce seine letzten Meilen ins Meer. Nach dem Einklarieren in Livingston motoren wir geruhsam den Fluss sieben Meilen hinauf bis zum See El Golfete<\/em>.<\/p>\n Gr\u00fcn<\/strong><\/span>, wie wir es noch kaum jemals in so vielen Varianten und solcher Intensit\u00e4t gesehen haben. Hellgr\u00fcn, dunkelgr\u00fcn, gelbgr\u00fcn, t\u00fcrkisgr\u00fcn, olivgr\u00fcn, orchideengr\u00fcn, blaugr\u00fcn,… Die Lehre sagt: Gr\u00fcn ist die Farbe der Mitte. In seiner vollendeten Neutralit\u00e4t zwischen allen Extremen, wirkt es beruhigend, ohne zu erm\u00fcden. Die Farbe Gr\u00fcn f\u00f6rdert Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Ausdauer, Toleranz und Zufriedenheit. In der medizinischen Farbtherapie, gilt Gr\u00fcn als Farbe, die den Rhythmus von Herz und Nieren ausbalanciert.<\/em> Wir sp\u00fcren es: Man m\u00fcsste wie die Eskimos f\u00fcr die Farbe weiss hunderte von Begriffen haben.<\/p>\n Undurchdringlicher Urwald also, wo jede Pflanze, jeder Baum um etwas Sonne k\u00e4mpfen muss. Und wir fahren mitten drin hinauf. Ganz leise blubbert der Motor, wir h\u00f6ren V\u00f6gelgepfeiffe, Affenschreie, Grillen sausen. Ab und zu sind am Ufer einfachste schilfgedeckt H\u00e4user auszumachen, von wo aus dann und wann fr\u00f6hlich winkende Bewohner mit Ihren Einbaum \u2013 Kajaks an uns vorbei nach oben paddeln. Nach etwa drei Stunden erreichen wir den See El Golfete<\/em>. Spiegelglatt liegt er da, umgeben von sanften H\u00fcgeln.<\/p>\n Wir ankern gleich zu Beginn des Sees vor der Aldea Cayo Quemado<\/em>. Noch bleiben uns ein paar Tage bevor wir definitiv in die am anderen Ende des Sees liegende Marina einfahren m\u00fcssen. Mit dem Dinghi machen wir eindr\u00fcckliche Fahrten durch schmale Wasserwege in Mitten des Urwalds. Morgens um sieben paddeln die Schulkinder mit ihren Mango \u2013 Einb\u00e4umen an uns vorbei in die Schule. Wiederum, wie schon in Tres Puntas<\/em>; der einzige Verkehrsmittel ist hier das Schiff. Und auch hier statten wir der Schule einen Besuch ab. Freundlichst werden wir empfangen. Gebaut hat die Dorfgemeinschaft die Schule selbst, die Materialen wurden von Privaten gespendet. Denn, vom korrupten Staat ist nichts zu erwarten.<\/p>\n Unerwartet verbringen wir so letzte Tage von Anker in einem wahrhaftig traumhaften Ort im S\u00fcsswasser. „Mammern.version02_karibik“<\/em> sagt Hans. „Que maravilla“<\/em>, sagt Imma.<\/p>\n \u00a0<\/strong><\/p>\n <\/p>\n\n\t\t