{"id":17132,"date":"2012-05-23T13:15:40","date_gmt":"2012-05-23T13:15:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/last-but-not-least\/"},"modified":"2012-05-23T13:15:40","modified_gmt":"2012-05-23T13:15:40","slug":"last-but-not-least","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/de\/last-but-not-least\/","title":{"rendered":"Last but not least"},"content":{"rendered":"
Die letzte Karibik \u2013 Insel die wir kurz vor Beginn der offizielle Hurrikan Saison besuchen mausert sich zu einer unserer Lieblingsinseln. Auch wenn \u00fcbereifrige (resp. schlafende) Einklarierungsbeamte uns beim ein- und auschecken stundenlang hin- und her schicken. Und es am ersten Tag wie aus K\u00fcbeln giesst. Tobago ist ein Traum.<\/p>\n
Nach der B\u00fcrokratie in der Hauptstadt Scarborough ankern wir in der Store Bay. Das nebenan liegende Riff ist vom Feinsten. Wie ganz normale Touristen liegen wir einen Tag lang in den Liegest\u00fchlen am Traumstand und erholen uns von den Strapazen der \u00dcberfahrt und der Beamten. Eine wahrhaftige Reiseprospekt \u2013 Karibik!<\/p>\n
Tobago ist an sich eher ein etwas unangenehmes Segelgebiet, da die vorherrschenden Passatwinde aus Nord und Nordost die Buchten auf beide K\u00fcstenseiten mit einem konstanten Schwell bedienen. Ende Saison dreht der Passat jedoch normalerweise auf S\u00fcdost ab, und wir treffen es goldrichtig. Die Nordk\u00fcste ist praktisch immer ruhig und beschert beste und wundersch\u00f6ne Ankern\u00e4chte.<\/p>\n
Zuerst waren wir etwas beunruhigt, ob den da \u2013 wie man es auch von Trinidad sagt \u2013 nicht vielleicht b\u00f6se Piraten (PIRATEN !!!) sein k\u00f6nnten. Aber davon versp\u00fcren wir gar nichts, die Toboganesen sind ein friedfertiges Volk. So ankern wir ohne Sorgen in einsamen Buchten, oft als einzige Yacht weit und breit. Store Bay, Mt. Irvin Bay, Castara, Engishman Bay, Charlottville; eine Bucht netter als die andere.<\/p>\n
In Castara lassen wir die TUVALU einen Tag lang vor Anker liegen und mieten ein Auto. Quer durch den Regenwald auf zur S\u00fcdk\u00fcste und via Nordwest \u2013 Huck wieder zur\u00fcck. Wir sehen eine fantastische, unber\u00fchrte Regenwald und lernen liebe Menschen kennen. Unglaublich, wie gr\u00fcn wuchernd die Welt doch sein kann.<\/p>\n
Abends dann ein weiteres Highlight. Im Riverside – Stadium von Castara ist Fussball angesagt, wir sehen das Spiel North Boys gegen die Youths. \u201eStadium\u201c ist etwas \u00fcbertrieben, denn der Platz ist trapezf\u00f6rmig. Die Grundlinie der linken Platzh\u00e4lfte kaum breiter als das Tor. Aber man spielt mit Inbrunst. Kein Wunder, Fussball ist der Nationalsport Tobagos. Castara hat mit seinen 500 Einwohnern geschlagene 5 Fussballteams! Zudem wird das Spiel \u00fcber grosse Lautsprecher – wie als Radio-\u00dcbertragung – live kommentiert. Ein Spektakel, fast wie im Camp Nou. Die Youths gewinnen 4:3.<\/p>\n
Doch in Charlotteville erreichen uns dann besorgniserregende Nachrichten aus Spanien. Imma\u2019s Vater geht es gesundheitlich sehr schlecht und wir beschliessen, dass Imma schnellstm\u00f6glich nach Barcelona fliegen sollte (w\u00e4hrend ich mich um die TUVALU k\u00fcmmere). Um in der N\u00e4he zu sein, im Falle der F\u00e4lle. Dies ist allerdings eine kompliziertere Angelegenheit als zuerst gedacht. Ein komplexes Auscheck-verfahren in Charlotteville und Scarborough, eine 60 Meilen \u00dcberfahrt nach Trinidad, ein elendigliches Hin-und her mit dem Internet \u2013 Reiseb\u00fcro Lastminut.com (zur H\u00f6lle mit ihnen!). Doch nach 48 Stunden sitzt Imma \u00fcberm\u00fcdet im Flugzeug, und ich alleine und mit den Nerven am Ende in Chaguaramas (Trinidad). Last but not least.<\/p>\n
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