{"id":17036,"date":"2011-10-01T08:59:18","date_gmt":"2011-10-01T08:59:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/atlantico\/"},"modified":"2011-10-01T08:59:18","modified_gmt":"2011-10-01T08:59:18","slug":"atlantico","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tuvalubarcelona.es\/de\/atlantico\/","title":{"rendered":"Atlantico"},"content":{"rendered":"

Langsam aber sicher verdunstet das Mittelmeer. Zeit, es zu verlassen. Denn als Folge der starken Verdunstung des \u201eBinnenmeers\u201c fliesst in der Strasse von Gibraltar kontinuierlich ein kr\u00e4ftiger Salzwasserstrom in den Atlantik ab. Wir werden also quasi ohne zutun rausgesp\u00fclt.<\/p>\n

Gibraltar ist Endpunkt unserer Mittelmeerreise. Hinter uns liegen 1500 Seemeilen in den Balearen und an der Costa Blanca. Fish & Chips auf dem Affenfelsen, englisches Wetter, billiger Diesel. Und ein exzellent gesch\u00fctzter Ankerplatz vor \u201eLa Linea de Concepcion\u201c, das vor Gibraltar liegende spanische St\u00e4dtchen. We love England! Doch die sympathische Belegschaft des auf der spanischen Seite liegenden Club Maritim La Linea, welche zumindest unserem Dinghi Gastrecht gibt, l\u00e4sst es uns sofort wieder Heimat f\u00fchlen.<\/p>\n

Als wir dann am Freitag morgen Gibraltar verlassen, werden wir nicht nur rausgesp\u00fchlt, sondern regelrecht rausgeblasen. Vor Tarifa bl\u00e4sst es mit 30 Knoten, B\u00f6en bis 45. Das Surferparadies macht seinem Ruf alle Ehre. Doch unsere Tuvalu scheint es wohl zu sein. Gutes Ohmen f\u00fcr den Atlantik! Unsere Berechnungen gehen auf. 2 Stunden nach Hochwasser schieben uns bis zu 3 Knoten zus\u00e4tzlich aus den vertrauten Gew\u00e4sser. Mit knapp 10 Knoten Fahrt bei Passatbeseglung (…und am Schluss gereffter Fock) sausen wir ins neue Meer! Vor uns liegt wieder viel Wasser….<\/p>\n\n\t\t