‘Circumnavigation’ - Category

low season

10. December 2016, by

NEBENSAISON

Also Zeit um sich etwas um die Website zu kümmern. Unter DOWNLOADS findet Ihr unsere aktualisierten Revierinfos. Neu nun auch zu Niue, Tonga und Fiji und separat dazu ein umfangreiches Doku zum Wetter und Kommunikation im Südpazifik. Alles auf deutsch, ausser eines, welches es bloss auf spanisch gibt!

 

TEMPORADA BAJA

Por lo tanto tiempo para dedicarse a la pagina web. En DOWNLOADS hemos actualizado toda la información sobre los archipiélagos que hemos visitado últimamente. Incluimos Niue, Tonga y Fiji – y ahora por separado un documento amplio sobre la meteorología y la comunicación en el Pacífico sur. De momento, lo sentimos mucho, estos documentos siguen estando solamente en alemán. ¡Ya se,… 🙁 ! Pero al menos hay uno que está solamente en español, y no en alemán…

head


buried

20. November 2016, by

EINGEGRABEN

Fast als ob sie schwimmen würde. So steht unsere TUVALU an Land, oder besser gesagt im Land. Der Kiel in einem tiefen Loch, der Rumpf beidseitig gelagert auf Autopneus. Auf dass es winden möge, wie stark auch immer. Hier in der Vuda Marina in Fiji, mitten im Zuggebiete der Zyklone des Südpazifiks.

Denn nachdem wir das el niño – Jahr glücklich hinter uns gelassen haben schlittert der Pazifik nun in eine la niña – Periode. Diese meteorologische Anomalität verschiebt die Zyklon – Gefahr tendenziell gegen Australien. Doch in Fiji, wo die TUVALU steht, sind trotzdem etwa 2-3 Zyklone zu erwarten. Elevated risk, sagt Fiji Meteo.

Wie gewohnt stehen an Land viele Unterhaltsarbeiten an. Kaputte Elektronik, Seeventile wechseln, einmotten fürs untätig Rumstehen, tausend kleine und grosse Dinge. Auch kriegt die schon stolz zwölfjährige Tuvalu ein neues Rigg. Das Salzwasser lässt Stahlseile unsichtbar korrodieren – also ersetzten wir vorsichtshalber Wanten und Stage. Auf dass wir für nächste Saison wieder fit für neue Abenteuer sind.

Wir, die crew, sind inzwischen für ein paar Monate nach Barcelona zurückgekehrt. Der jet lag nagt noch am Schlaf, aber zur Abwechslung ist wieder urbanes Leben angesagt. Theater, Museen, Familie & Freunde, Business. Auch nicht schlecht. Doch dann und wann schauen wir immer noch den Seewetterbericht an.

SOTERRADO

Casi como si estuviera flotando. Pero el TUVALU está en tierra, o más bien dentro. La quilla en un agujero profundo, el casco apoyado en unos cuantos neumáticos. Así puede soplar como quiera. Aquí, en la Marina Vuda en Fiji, en medio de los trayectos de los ciclones del Pacífico Sur.

Después de estar expuesto a un año del niño – ahora el mar de sur derriba hacia un periodo de la niña. Esta anomalía meteorológica aumenta el riesgo de ciclones en Australia. Pero en Fiji, donde está el TUVALU, se esperan todavía unos 2-3 ciclones. “Riesgo elevado”, dice Fiji Meteo.

Como siempre, cuando el barco está en tierra hay muchos trabajos de mantenimiento. Electrónica rota, pasacascos para cambiar, mil pequeñas y grandes reparaciones y cambios. Después de 12 años le toca cambiar la jarcia. El agua salada corroe de forma invisible los cables inoxidables – la sustituimos por precaución. Así estaremos preparados para nuevas aventuras en la próxima temporada.

Sin embargo nosotros ya estamos en Barcelona para unos meses. El jet lag sigue estropeando nuestro sueño. Pero a cambio nos sumergimos en la vida urbana nuevamente. Teatros, museos, familia y amigos, Business. Tampoco está mal. Pero de vez en cuando seguimos mirando el parte meteorológico.

 


sailinfo

27. July 2016, by

SAIL INFO

Viele unserer Blog – Leser haben wahrscheinlich noch nicht bemerkt, dass wir seit ein paar Monaten auf unserer Website ein neues Kapitel haben. Dieses heisst SAIL INFO, zu finden im Reiter rechts oben, oder hier.

In diesem Kapitel findet Ihr unsere gesammelten Infos für Segler, welche uns auf unseren Routen folgen wollen. Es geht um Ankerplätze, Routen, Waypoints, Wetter, Technik, Elektronik und Kommunikation. Wir sprechen bloss von dem, was wir selbst gesehen haben, wo wir selbst gewesen sind, was wir genutzt haben, und manchmal auch von dem was man eigentlich besser nicht sagen sollte. Dies ist deren spezifischer Sinn und Daseinsberechtigung. Alles etwas technisch, und für Nicht-Segler wohl etwas langweilig. Denn Fotos und Lyrik dazu gibt’s wie gewohnt auf unserem Blog.

Wir machen dies, weil unter uns Weltumsegler viel Information austauscht wird. Oftmals ist das Interessanteste gerade das, was die vor uns Segelnden soeben erlebt und herausgefunden haben. Somit ist diese Sektion gedacht für die uns nachfolgenden Segler. Ob’s Euch dann dort auch so gut gefällt wie uns, müsst Ihr schon selbst rausfinden…

In dieser Sektion findet ihr momentan drei soeben aktualisierte PDF’s zu Französisch Polynesien als download. Einige Angaben wiederholen sich partiell in den drei Dokumenten, wie beispielsweise Angaben zu Wetter oder zur Art der Kommunikation. Also Informationen die in ganz Französisch Polynesien gültig sind. Das meiste ist aber sehr spezifisch für die entsprechende Region. Stand der Angaben ist 2015 / 2016, vor allem Angaben zur Technologie (wie beispielsweise die Internet – Konfiguration der iPhone’s) können natürlich schnell mal wieder überholt sein. Wir werden die SAIL INFO’s jedoch weiter aktualisieren und mit neuen Docus ergänzen (Niue & Tonga ist schon in Arbeit!) – und freuen uns sehr über eure Kommentare.

 

SAIL INFO

La mayoría de nuestros lectores del blog seguramente no se han fijado. Pero ya hace unos meses empezamos con una nueva sección en nuestra pagina de web. Se llama SAIL INFO (la pestaña muy a la derecha, o bien aqui).

Aquí encontráis información para navegantes que desean seguir nuestras rutas. En esta sección hablamos de fondeos, rutas, waypoints, de la meteorología, de aspectos técnicos, de la electrónica y de la comunicación a bordo. Hablamos sólo de lo que hemos visto, lo que hemos utilizado, y de vez en cuando también de lo que políticamente correcto no se dice. Aquí esta su valor especifico y su razón de ser. Todo mas bien técnico, y para no navegantes tal vez aburrido.

Lo hacemos porque entre los navegantes que dan vueltas por el mundo nos pasamos mucha información. A menudo lo mas interesante es lo que nos cuentan los barcos amigos que están navegando por delante nuestro. Así, esta sección esta pensada para pirados que nos siguen. Si luego por ahí os gustara tanto como a nosotros ya tenéis que averiguar por propia cuenta…

De vez en cuando lo actualizamos. De momento, lo sentimos mucho, estos PDF’s están solamente en alemán. Mas adelante vamos a hacerlo también en ingles o español.


on the reef

29. August 2015, by

AM RIFF

Stundenlang könnten wir auf das Aussenriff der Atolle hinausschauen. Es ist keine Linie, sondern ein breites Band. Halb Land, halb Wasser. Halb Fels, halb Tier. Wieder so ein Zwischending (siehe auch Blog cogito ergo sum). 

Es beschämt den Verstand und würdigt die Poesie.

 

EN EL ARRECIFE

Horas podríamos observar los arrecifes exteriores de los atolones. No es una línea, mas bien una faja. Medio tierra, medio agua. Medio roca, medio animal. Una vez mas un entremedio (mira también blog cogito ergo sum).

Afea la racionalidad, elogia la poesía.


disconnected

19. February 2015, by

ABGEHÄNGT

Weltumsegeln ist auch ein Ausklicken aus der urbanen Welt. Damit auch von den vermeintlichen Errungenschaften der Zivilisation. Die Inselgruppe der Perlas ist vor allem im Süden nur schwach besiedelt. Keine Dörfer, kein Einkauf. Auf unserer Fahrt verlieren wir irgendwann mal auch definitiv das Mobile – Netzsignal. So sind wir ohne Telefon, Internet, WhatsApp. Gleichzeitig stellen wir fest, dass auch unsere Satelliten – Phone ohne Guthaben ist. Abgehängt.

Dafür tauchen wir umso ungestörter in die Natur ein. Dutzende, hunderte von traumhaft schönen, einsamen Ankerbuchten. So müssen die Balearen vor 100 Jahren gewesen sein. Der Urwald vibriert, das Meer lebt. Kaum hängt man mal kurz die Angel rein, schon beisst der Fisch.

Die Eleganz der Gräser, die Neuheit der parasitischen Pflanzen, die Schönheit der Blumen, das schimmernde Grün des Laubes, vor allem aber die Üppigkeit der Vegetation erfüllen mich mit Bewunderung. Ein höchst paradoxes Gemisch aus Geräuschen und Stille durchdringt die schattigen Teile des Waldes. So beschreibt 1839 Charles Darwin den Urwald (in seinem Tagebuch der Fahrt mit der Beagle). Und weiter: Der Insektenlärm ist so laut, dass er selbst noch von einem Schiff aus, dass mehrere hundert Yard vor der Küste ankert, vernommen werden kann; in der Abgeschiedenheit des Waldes selbst scheint dagegen umfassende Stille zu herrschen.

Also fahren auch wir am nächsten morgen früh bei Flut vom Schiff mit dem Dinghi in den Urwald, den Rio Cacique rauf. Es scheint als ob da noch nie ein Mensch gewesen wäre. Dafür Mangroven, Vögel, Affen, Käfer. Wohl auch Giftschlangen und Krokodile. Sehen wir aber nicht. Besser so.

Nach einer Woche erreichen wir das erste Dorf. Ensenada. Ein paar Dutzend Häuser, eine Schule. Viele Kinder, wie immer. Sie kommen gleich angepaddelt. Wir werden ausgefragt und später mit Früchten versorgt. Ja, sie hätten Internet. Rosario führt uns hin. Vom Dorf aus geht ein Weg verworrene 15 Minuten durch den wuchernden Dschungel. Wir werden zusehends misstrauisch. Doch dann; tatsächlich. Am höchsten Punkt des Hügels sitzt schon das halbe Dorf. Bänke und Stehpulte wurden gebastelt. Denn genau hier kommt ein schwaches Telefonsignal rein. Man quatscht, ein lautes Durcheinander. Man bestellt Seife und Schweineköpfe bei den lieben Familienangehörigen im Norden. Die Liebe wird beschworen und Herze werden versandt. WhatsApp und SMS piepsen auf Hochtouren. Der Urwald lebt.

Nur wir sind still. Das Signal UNSERER Telefongesellschaft kommt hier nicht rein.

 

DESCONECTADO

Una circunnavegación también es una desconexión del mundo urbano. Por lo tanto también de los supuestos logros de la civilización. El archipiélago de las Perlas esta poco habitado, especialmente en el sur. Sin pueblos, ni tiendas. En algún momento perdemos definitivamente la red móvil. Así que estamos sin teléfono, internet, WhatsApp. Al mismo tiempo, observamos que nuestro teléfono de satélite se ha quedado sin saldo. Desconectado.

Pues bien, así nos sumergimos aun mas a la naturaleza. Decenas, cientos de hermosísimas bahías solitarias para fondear. Hace cien años las islas Baleares debían haber sido así. La selva vibra, vive el mar. Apenas uno cuelga la caña ya muerde un pez.

La elegancia de los hierbas, la novedad de las plantas parásitas, la belleza de las flores, el verde brillante del follaje, pero sobre todo, la exuberancia de la vegetación me llenan de admiración. Una mezcla altamente paradójica de sonido y silencio invade las partes sombreadas del bosque. 1839 Charles Darwin describe así la selva (en su diario del viaje en el Beagle). Y sigue: El ruido de los insectos es tan fuerte que aún se puede oír en una nave que se encuentra anclado varios cientos de yardas frente a la costa. En la soledad de la selva misma, sin embargo, parece ser un completo silencio.

La mañana siguiente también navegamos desde nuestro yate con el chinchorro a la selva, el Río Cacique arriba. Parece como si nunca hubiera estado un hombre aquí. Manglares, aves, monos, insectos. Probablemente serpientes venenosas y cocodrilos. Pero no los vemos. Mejor así.

Después de una semana en plena naturaleza llegamos a la primera aldea, llamada Ensenada. Unas pocas decenas de casas, una escuela. Muchos niños, como siempre. Al igual que en otros lugares vienen enseguida remando con sus cayucos al barco. Nos interrogan y después nos proporcionan fruta. Sí, tenían internet. Rosario nos conduce hacia el lugar. Desde el pueblo hay un camino de unos 15 minutos perdido por la tupida selva. Poco a poco sospechamos que algo va mal. Pero entonces, efectivamente: en el punto más alto de la colina ya esta sentada la mitad del pueblo. Bancos y atriles hechos a mano. Es aquí donde entra una señal débil de la red móvil. Todos charlan en voz alta. Se piden jabón y cabezas de cerdo a los queridos familiares en el norte. Se jura el amor y se enviará corazones. WattsApp y SMS silban a toda velocidad. La selva está viva.

Sólo nosotros estamos quietos. La señal de NUESTRA compañía telefónica no entra.