‘Trinidad’ - Category

colors

30. November 2012, by

Colors

Farbig. So haben wir die Karibik schon letztes Jahr erlebt. Auch hier in Trinidad ist dies nicht anders. Danke der deutschen Seglerin Helga machen wir einen Tagesausflug per Minibus quer durch die Insel. Zuerst geht’s ganz in den Süden, zum wohl seltsamsten See der Welt. Ein Asphaltsee. Schwarz, zähflüssig, leicht vor sich hin stinkend. Hier wird seit Jahrhunderten Bitumen zur Asphaltherstellung abgebaut. Wir durchqueren des See zu Fuss, wie anno dazumal Jesus. Mangels Spiritualität brauchen dazu einen guide, wir wollen ja nicht absaufen. Geteert und gefedert, das wäre ja wirkliche ein unrühmliches Ende einer Weltumseglung.

Anschließend geht’s dann weiter zu einer Bootsfahrt durch die Mangrovenwälder. Diese wachsen über weite Strecken in den untiefen Sumpfgebieten südlich von Port of Spain. Unglaublich, was hier an Vogelwelt zu bestaunen ist. Die roten Ibis haben es uns angetan. Abends fliegen alle an ihr Nachtplätzchen, eine kleine Insel mitten in der Seenplatte. Sie teilen sich die Bäume mit den weissen und blauen Spezies, mit den Pelikanen und den Kolibris. Alle zusammen finden Unterschlupf auf den Bäumen.

So halten es auch die Trinidanesen. 30% sind Katholiken, 35 % Hindus, der Rest glaubt an afrikanische Voodoos und was auch immer. Sie sind schwarz oder weiss, haben Schlitz- oder Kulleraugen – aber vor allem alle Mischungen davon. Keine Ahnung wie der typische „Trinidadytobaganese“ aussieht. Irgend so ein Mischprodukt. Sie leben auf zwei verschiedenen Inseln, Tobago und Trinidad. Haben spanische Namen doch sprechen englisch. Und sind einfach umwerfend sympathisch.

Ach ja, und da waren doch zur selben Zeit diese offenbar so entscheidenden Wahlen in Katalonien. Die die Besonderheit der Katalanen, und somit eine eigene Nation, hervorstreichen sollte. Catalonia is not Spain. Maybe, but grey is more sexy.

 

Colorido

Con colores. Así hemos vivido las islas caribeñas ya el año pasado. También aquí en Trinidad es mas de lo mismo. Gracias a nuestra amiga navegante Helga hacemos una salida con minibús atravesando la isla. Primero vamos al sur de la isla, para visitar el lago probablemente mas extraño del mundo. Un lago de asfalto. Negro, un liquido denso y apestoso. Desde hace siglos aquí se extrae el bitumen para hacer asfalto. Cruzamos el lago a pie, como en su día Jesús. Pero nos falta espiritualidad, así contratamos un guía para no hundirnos. Ahogados en el asfaltado – seria un final muy triste para unos vueltamundistas.

Después  seguimos y cogemos un barco para visitar los bosques de mangroves, que se encuentran en las zonas cercanas al sur de Port of Spain. Increíble, la cantidad de pájaros que encontramos aquí. El ibis rojo nos encanta especialmente. Al atardecer todos los pájaros se van a dormir en los arboles de algunos islotes. Los ibis comparten pacíficamente los arbustos con otras especies blancas, azules, con pelicanos y colibrís. Hasta con serpientes. Todos encuentran refugio en los arboles.

Así también son los trinidaneses. Un 30 porciento son católicos, un 30% hindús, y el resto cree en voodoos africanos o en nada. Son blancos ,negros, tienen los ojos achinados , redonditos –pero mayoritariamente mezclas de todo tipo. Viven en dos islas muy diferentes – Tobago y Trinidad – , tienen nombres españoles pero hablan ingles. Y sobre todo son encantadores. Ni idea de cómo es un típico “Trinidadytobagonés”…

 

 

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Agua

18. November 2012, by

Agua

Wir wollten es unter dem Schiff, doch wir kriegten es fast noch mehr von oben; das Wasser. Denn am Freitag in Mitten eines sintflutartigen Regengusses kehrte unsere TUVALU wieder zurück in ihr angestammtes Medium – wir schwimmen wieder! Im Moment sind wir noch in der Marina Crews Inn in Chaguaramas / Trinidad. Wir erledigen die letzten Arbeiten um unsere Yacht „Klar Schiff“ zu haben, gehen im Markt in Port of Spain einkaufen, alles nun wieder bei wunderbarem Sonnenschein, viel Hitze und freuen uns schon bald in die neue Segelsaison zu starten.

…ach ja, und heute feiern wir unseren zwölften Hochzeitstag!

 

Agua

Queríamos tener el agua por debajo del barco, pero casi había mas por arriba. El viernes en medio de una tromba de agua tremenda botamos el barco y por fin devolvimos al TUVALU a su medio natural. De momento aun estamos en la Marina Crews Inn en Chaguaramas / Trinidad. Seguimos con los últimos trabajos para ponerlo a son de mar, vamos de compras al mercado en Port of Spain, ahora con un sol radiante y mucho calor y con muchas ganas de emprender la nueva temporada.

…y por cierto: ¡Hoy celebramos los 12 años de boda!

 

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Back Home

6. November 2012, by

BACK HOME

Nach einem langen Transatlantikflug mit Zwischenhalt in Miami sind wir am Samstagmorgen wieder zu Hause angekommen. Unsere TUVALU haben wir etwas verstaubt, aber sonst glücklicherweise gut umsorgt vorgefunden. Hier in Chaguaramas ist es tropisch heiss, windstill und hurrikanfrei. Wir unsererseits sind etwas müde und haben Jetleg (siehe auch Video von Imma in Miami: http://youtu.be/nTLSvidYkLI) – aber natürlich super happy dass unsere Reise jetzt endlich wieder weitergehen wird. Mehr später…

 

EN CASA

Después de un vuelo trasatlántico con parada en Miami hemos llegado el sábado por la mañana a casa. Aquí en Chaguaramas hace un calor tropical de treinta grados, no hay ni viento ni huracanes. Encontramos el TUVALU bien cuidado, aunque con bastante polvo. Estamos bien cansados después de este vuelo tan largo y con Jetleg (mirar Video de Imma en Miami: http://youtu.be/nTLSvidYkLI) – pero muy contentos que nuestro singladura seguirá ya pronto. En adelante mas noticas …

 

 

 

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Travelling (with C.B.)

22. August 2012, by

 

 

 

 

Wohin wir reisen (mit Charles Baudelaire)

Und, da ist er wieder. Der Traum dem Alltag den Rücken zu kehren und sich irgendwo in der Ferne niederlassen. Zum Beispiel auf einer einsamen Insel, wo nichts an den Alltag erinnert. Dort wo man nicht von „la crisis“, „el rescate“ und der „prima de riesgo“ spricht. Denn nun sitzen wir ja schon seit Wochen im traurigen Spanien und die schöne TUVALU liegt einsam in Trinidad. Hoffentlich sausen wenigstens die Hurrikane schadlos an ihr vorbei.

Ja, wir wollen wieder hinaus. Die See ruft. Doch, warum denn auch? Ist es Drang nach der Ferne? Dort wo scheinbar „Ordnung nur und Schönheit, Luxus, Stille und Wollust” herrscht? Einfach weg von hier, aus dem krisengeschüttelten Spanien – weil es auf einer schönen Palmeninsel einfach besser ist?  Wo die Exotik uns glücklich macht, die bunten karibischen Märkte, das unverständlich Chaos der Fremden oder die stille Weite der Ozeane?

Vor mir liegt der „Pacific Crossing Guide“. Bora Bora. Motu Tunga. Hiva Oa. Nur schon diese Worte lösen eine unstillbare Sehnsucht aus. Geschweige denn die Seekarten und die sparsam gesetzten Fotos. Stundenlang, wochenlang kann ich mir auf der Seekarte ausdenken wie wir da jetzt durch dieses und jenes Riff fahren, wann und von wo aus wir die nächste grosse Überfahrt starten. Darwin, Cook, Humboldt, Geiss, Kolumbus, Moitessier, Cornell. Ganze Bücherwände werden zerlesen.

Nach einem Jahr segeln müssten wir doch wissen, dass es auch nicht immer nur toll ist: „Wir sahen Sterne und Wogen; wir sahen Wüsten auch; Und trotz mancher Widrigkeiten und schlimmen Überraschungen haben wir uns oft gelangweilt; so wie hier“. Doch dies hält uns nicht davon ab. „Mir scheint immer, dort, wo ich nicht bin, wäre ich glücklich“. Der Mensch ist stur.

Deshalb gehe ich Abends zum Hafen. Im Port Vell in Barcelona, wo mich der „unendliche, geheimnisvolle Reiz der Schiffe erregt“. Diese „riesigen, unermesslichen, ungeheuer vielfältigen, dennoch schön bewegten Wesen“. Die sich wie „ein genialisch begabtes Tier“ verhalten, welche „alle menschlichen Seufzer und Sehnsüchte mitleiden und verhauchen“. Da also, wo dieses unwiderstehliche Gefühl des Zeitlosen schon leicht mitschwingt. Vielleicht vergleichbar mit Autobahnraststädten und Flughäfen. Nur sind Häfen noch intensiver. Es ist weniger das Ankommen oder Losfahren. Die Luft ist getränkt vom weder hier noch dort, vom weder gestern, heute noch morgen. Von der Vorfreude auf das in weiter Ferne liegende, noch ungetrübt und jungfräuliche exotische Ziel.

Reisen findet also – auch – im Kopf statt. Zuhause, auf dem Atlantik, in Kuba, auf Tuvalu. Einmal unterwegs sind Reisen Geburtshelfer von Gedanken. Befreit von den Ängsten und Zwängen der Heimat fördert die Weite des atlantischen Horizontes oder das Chaos des karibischen Marktes das Entstehen eines inneren Zwiegesprächs. Neue Gedanken erfordern zuweilen eine neue Aussicht. Viele pflegen ihre Wurzeln, ihre Dialekte, ihre Tradition – das Vertraute. Ich hingegen war schon immer Ausländer. Als Fremder kann man der Tradition nur Sehnsucht entgegen halten. Suchen wir etwas – ausser uns selbst?

Wohin sollen wir nun also segeln? Das gute an Weltumseglungen ist, dass sie keine Ziele haben. Nirgendswohin und überall sollten wir hin. Die Fremde ist unsere Heimat. Zuhause ist wo man mich hört.

Charles Baudlair (1821 -1876, Paris) versuchte nur ein einziges mal seine Reiseträume umzusetzen: mit dem Schiff nach Indien. Doch nach drei Monaten auf See geriet das Schiff vor Mauritius in schwere Stürme worauf er die Reise abbrach und zurück nach Paris fuhr. Die Folge war ein lebenslanger innerer Zwiespalt in Bezug auf das Reisen. Die Zitate (mit Anführungszeichen) stammen aus Charles Baudlair; Tagebücher; Carl Hansen Verlag; München

Bild: Edward Hopper / Room by the Sea

Nb.: Natürlich empfehlen wir zum Thema auch Freddy Quinn: http://youtu.be/kSYblBKZ75YIch weiss noch wie die erste Fahrt verlief  | Ich schlich mich heimlich fort als Mutter schlief | Als sie erwachte war ich auf dem Meer | Im ersten Brief stand “Komm doch bitte wieder her” | Junge komm bald wieder bald wieder nach Haus | Junge fahr nie wieder nie wieder hinaus

 

¿A dónde vamos (con Charles Baudelaire)?

Y aquí está otra vez. El sueño de dar la espalda a la rutina diaria y irse a algún lugar lejano. Por ejemplo a una isla desierta, donde nada nos recuerda al día al día. Donde nadie habla de “la crisis”, “el rescate” y de la “prima de riesgo”. Desde hace un tiempo ya estamos en ese España deprimido y el TUVALU hermoso está solito en Trinidad. Esperemos que al menos los huracanes no afectan su estancia tranquilla en tierra.

Sí, queremos zarpar de nuevo. El mar nos esta llamando. Pero ¿por qué será? ¿Es el deseo al lejano? Donde aparentemente prevalece “solo belleza, lujo, calma y pasión” ¡Aléjate de aquí, de la España afectada por la crisis!  ¿Simplemente porque creemos que la vida en una isla con palmeras esta mejor? ¿Donde el exotismo nos haría feliz, los coloridos mercados del Caribe, el caos incomprensible de las tierras extraños o bien la calmosa lejanía de los océanos?

Ante mí se encuentra el “Pacific Crossing Guide”. Bora Bora. Motu Tunga. Hiva Oa. Solamente ver esta palabras me desencadena un deseo insaciable. Por no hablar de las cartas náuticas y las pocas fotos que les acompañan. Durante horas, semanas, me estoy imaginando como pasar por esas arrecife de corales, cuando y desde donde se iniciará la próxima gran travesía. Darwin Cook, Humboldt, Geiss, Columbus, Moitessier, Cornell. Estoy leyendo librerías enteros.

Después de navegar un año entera sabríamos que no siempre todo es genial: “vimos las estrellas y las olas, vimos incluso desiertos, y a pesar de adversidades y sorpresas desagradables a menudo nos aburrimos, al igual que aquí.” Pero esto no nos impide de seguir. “Parece que siempre donde no estoy sería feliz”. El hombre es tozudo.

Así por las tardes voy al puerto. En el Port Vell, donde el “encanto infinito y misterioso de los barcos me atraen”. Estos “enormes, inmensos, increíblemente incomparables seres que se mueven tan hermosos”. Actuando como “un animal dotado de genio” teniendo un comportamiento como “todo el sufrimiento humano, con suspiros  anhelos y exhalados.” Ahí donde este sentido del intemporal resuena con las brisas. Un ambiente tal vez solamente comparable con paradas de autopistas y aeropuertos. Pero en los puertos se respira todo aún más intensa. Son menos las sensaciones de llegar o de salir. El aire está saturado de ese ni aquí ni allá, ni ayer, hoy o mañana. De la expectativa a un destino exótico y lejano, todavía inmaculada y intacto.

Viajamos en nuestra mente. En casa, al otro lado del Atlántico, en Cuba, en Tuvalu. Una vez zarpado los viajes son los obstetras de los pensamientos. Liberados de los miedos y limitaciones de la casa, la inmensidad del horizonte del Atlántico, o el caos del mercado del Caribe, promueve la aparición de pensamientos internos. Nuevas ideas a veces requieren una nueva perspectiva. Muchos mantienen sus raíces, sus dialectos, sus tradiciones – la intimidad. Yo sin embargo siempre he sido extranjero. Como forastero sólo puedo afrontar la tradición con añoranza. ¿Buscamos algo – excepto a nosotros mismos?

¿Entonces, a dónde vamos a navegar ahora? Lo bueno de una circunnavegación del mundo a vela es que no existen metas. Tendríamos que ir a ninguna parte y a todas las partes – y nunca hay que dar la vuelta para volver a casa. Lo lejano es nuestra patria. Mi casa es donde me pueden oír.

Charles Baudlair (1821 -1876, gran maestro de la poesía lirica de París) estaba tratando de implementar una sola vez sus sueños intensos de ser viajero: ir en barco a la India. Pero después de tres meses en el mar, delante Mauricio, el barco se encontraba con fuertes temporales. Así Baudlair interrumpió el viaje y volvió a París. El resultado fue un conflicto interno por vida en términos de viajes. Las citas (marcados con “comillas”) son sacado de: Charles Baudlair; diarios, Carl Hansen Verlag, Munich

Imagen: Edward Hopper / Room by the Sea


Joaquim

26. June 2012, by

Hasta siempre Joaquim

Heute hat Joaquim, grosser Kapitän und der geliebte Vater von Imma, seine letzte Fahrt angetreten.

Hoy Joaquim – gran capitan y querido padre de Imma – ha iniciado su ultimo viaje.

con saludos tristes

Imma & Hans

en Garraf en el Tuvalu, primavera 2011

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