Familiengechichten

2018-03-19T03:55:16+00:00 23 März, 2012|2012, Lesser Antilles|

Gewisse Tradition hat dies schon. Es begann auf dem Alu-Ruderboot in unserem Ferienhaus in Mammern am schönen Untersee. Da haben wir uns sogar mal – wenn auch selten und nur mit einem leicht ungutem Gefühl im Magen – ins gefährliche benachbarte Ausland gewagt. Nach Überlingen. Das waren noch Abenteuer! Später dann, als die Familie schon etwas zerstreuter in Europa lebte, haben wir uns wieder in Menorca getroffen. Wo zu meiner Überraschung inzwischen auch Vetter Dieti sich häuslich niedergelassen hat. Definitiv aus der nahen Umlaufbahn um meine Heimatstadt Winterthur geschleudert, treffen wir uns als dann bei den alten Griechen in Mykonos. Und nun, in in den letzten zehn Tagen, kamen Bruder Martin, Schwester Susanne und Schwager Jürgen erneut auf die TUVALU.

Vom Piratennest Walliabou in St. Vincent ging es via dem schon alt bekannten Schildkröten – Bequia zum wunderschönen Langosten – Tobago Keys. In Mustique, eine Privatinsel die von Mick Jagger und anderen Stars aus der Rock- und Filmszene bewohnt wird, singen wir zwar ohne David Bowie Space Oddity (siehe auch hier), aber dafür wird die TUVALU in der kleinen Kirche für die weitere Reise gesegnet. So kann ja nichts mehr schief gehen.

In Union Island kurven wir knapp am Haifischtank des Anchorage Yacht Club vorbei. Auf der traumhaften Sandy Island vor Carriacou hätten wir am liebsten auch eine Baccardi – Werbespot gedreht, treiben uns dann aber doch lieber zwischen all den bunten Fischen beim schnorcheln rum. Das Ende des Törns führt uns dann zum einzig möglichen Ort für den Abschluss dieser karibischen Episode der Familiengeschichte. Das von den Schweizern Dieter und Jana (ja, die Ex-Tagesschausprecherin des Schweizer STV Jana Caniga)  Le Phare Bleu betriebene Marina – Resort im Süden Grenadas.

Zehn intensive Tage Familiengeschichte, schön war’s wieder mal beisammen zu sein hier in der Weite der Ozeane. Das nächste mal kommt sicher bald! Though I’m past one hundred thousand miles. I’m feeling very still. And I think my spaceship knows which way to go….. (David Bowie, Space Oddity)

 

 

 

 

 

 

 

© Fotos: Thanks to Jürgen!

 

 

 

5 Comments

  1. leon fiera Montag, der 26. März 2012 um 23:08 Uhr - Antworten

    navega mi fiel velero , deleitate de tan generoso viento y tan fermosas playas

  2. Schwesterherz Montag, der 2. April 2012 um 17:18 Uhr - Antworten

    Ja, schön war’s, wieder mal alle beisammen, und gut ging es uns auf so engem Raum! Aber das Ende der Geschichte fehlt noch: diesen Sommer wird es sogar wieder einmal zu einem family reunion im Fennenbach am Untersee geben. Darauf freue ich mich besonders, nachdem wir dieses Wochenende bei strahlender Sonne das Haus sommerfit gemacht haben. Das Wasser zwar noch näher am Gefrierpunkt als an Körpertemperatur, mehr als bis zu den Knien ging nicht, aber der Ultimo ist an der Boje und wartet auf wilde Fahrten mit Captain Hans.

    • Imma & Hans Dienstag, der 3. April 2012 um 00:21 Uhr - Antworten

      Ultimo, wir kommen!

  3. The big Brother Montag, der 9. April 2012 um 20:21 Uhr - Antworten

    Na mein Bruder
    Für die wilden Fahrten würde ich dann doch eher das Greenhorn empfehlen! Ich sollte wieder mal einen neuen Grossbaum haben und das Grosssegel ist auch etwas schitter. Die Ultimo könntest du auf das nächste Riff setzen. Wie sowas geht, müsstest du als Karibik-Captain ja wissen. Könntest du das richten, hermano? 😉
    Dann würde ich mich gerne für die Ruderfahrt nach Ãœberlingen (!) anmelden – strikte als Passagier natürlich. Im Gegenzug biete ich einen Rudereinsatz nach Öhningen an….
    Was immer: freue mich auf die Tage mit euch im Familiensitz!

    • Imma & Hans Dienstag, der 10. April 2012 um 00:01 Uhr - Antworten

      Big Brother, small hermano versucht alles zu richten, wie gewohnt…..Bis bald im Fennenbach….

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